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FREIZEIT: Zuger Mountainbiker sollen gebremst werden

Weil sich Spaziergänger und Mountainbiker im Kanton Zug häufig in die Quere kommen, soll nun der Regierungsrat eingreifen: Der Kantonsrat hat ein Postulat der CVP mit 52 zu 11 Stimmen überwiesen, das rücksichtslose Freizeitsportler bremsen soll.
Das Postulat fordert, dass an skrupellose Biker Bussen verteilt werden. (Archivbild Maria Schmid / Neue ZZ)

Das Postulat fordert, dass an skrupellose Biker Bussen verteilt werden. (Archivbild Maria Schmid / Neue ZZ)

Das Postulat fordert von der Regierung, dass die geltenden Gesetze endlich durchgesetzt werden – sprich Bussen verteilt werden. Eingereicht wurde der Vorstoss von CVP-Kantonsrat Franz Hürlimann, der sich seit längerem über die Biker auf dem Zuger- und dem Walchwilerberg ärgert. Biker seien Gesetzeslose, die Spaziergänger erschrecken und Wald und Flur schädigen würden, sagte er.

Baudirektor Heinz Tännler (SVP), der sich nun offiziell um die Mountainbiker kümmern muss, ist das Problem bereits bekannt. Um den Frieden am Berg wiederherzustellen, setzt er aber nicht primär auf Bussen, sondern auf Entflechtung. Zusammen mit der IG Mountainbike Zug plant er gegenwärtig einen Mountainbike-Trail am Zugerberg. Auf diesem würden sich Spaziergänger und Biker nicht mehr in die Quere kommen. (sda)

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