Freudiger Start für die Isländer

150 Mitarbeiter aus 29 Nationen ziehen nach Zug: Der isländische Generika-Hersteller will zur Nummer drei der Branche aufsteigen.

Drucken
Teilen
Actavis-Chef Claudio Albrecht spricht bei der Eröffnung des neuen Konzernsitzes in Steinhausen zu den Gästen. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Actavis-Chef Claudio Albrecht spricht bei der Eröffnung des neuen Konzernsitzes in Steinhausen zu den Gästen. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Mit einem kräftigen «Grüezi» begrüsste Actavis-Chef Claudio Albrecht die Medienschaffenden. Danach wechselte der Österreicher ins Englische; die meisten Anwesenden kamen nämlich aus Ländern wie Island, Polen, England oder Bulgarien – den wichtigsten Märkten des drittgrössten Herstellers von Generika-Medikamenten. Am Montagabend fand die offizielle Eröffnung der neuen weltweiten Unternehmenszentrale an der Turmstrasse 24 in Steinhausen statt. Zur Feier wurde vor dem Hauptsitz in Anlehnung an die Herkunft aus dem Norden ein Wikinger-Schiff aufgebaut.

Zurzeit arbeiten 100 Angestellte aus 29 Nationen im neuen Actavis-Headquarter. Bis Mitte Jahr will das Unternehmen die Mitarbeiterzahl in allen sechs Stockwerken des 4000 Quadratmeter umfassenden Büroturms auf 150 ausbauen. Der Actavis-Chef will die Firma zur Nummer drei der Generika-Branche machen. Das Unternehmen wachse mit jährlich über 10 Prozent deutlich stärker als der Markt (7 Prozent). Vor allem in der Sparte Diabetes will Actavis wachsen.

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben oder als Abonnent kostenlos im E-Paper.