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Frieden, Liebe und Küsse bei fetzigen Klängen in Cham

Das zweitletzte Konzert im Rahmen von «Live in Cham» war dank der temperamentvollen Sari Schorr und ihrer Band ein Abend, den wohl keiner der Besucher so schnell vergessen wird.
Charly Keiser
Leidenschaftlich interpretiert Sari Schorr einer ihrer bluesigen, mitreissenden Songs in Cham. (Bild: Charly Keiser (27. Oktober 2018))

Leidenschaftlich interpretiert Sari Schorr einer ihrer bluesigen, mitreissenden Songs in Cham. (Bild: Charly Keiser (27. Oktober 2018))

Das Konzert der Bluesrock-Lady Sari Schorr aus den USA war ein Vorgeschmack auf das grosse Finale von «Live in Cham», das am 24. November stattfindet. Im Vorfeld von Schorrs Auftritts war zu hören und zu lesen, dass ihr erstes Album ein «Orkan» und das zweite gar ein «Erdbeben» seien.

Die Bluesfans im Kreuzsaal bekamen am Samstag die Songs beider Alben zu hören. Dabei ging von Sari Schorr und ihrer Band tatsächlich ein Beben aus. Mit unheimlich grosser Spielfreude verdankten sie die im Saal herrschende Klubatmosphäre.

Schorr sang schwerpunktmässig von Frieden, Küssen und Liebe. Und dies bei Balladen wie bei rockigen Songs. Wie es ist, kein Geld zu haben, verarbeitete sie im Song «Ain’t Got No Money» und erinnert sich, wie sie sich lange und mühevoll mit wenig Geld habe durchkämpfen müssen.

«Das ist halt das, was die Leute bewegt», sagte die New Yorkerin nach dem Gig. Sie drückt im Übrigen weder für die New Jersey Devils mit dem Schweizer Eishockeywunder Nico Hischier noch den New York Islanders mit dem Zuger Verteidiger Luca Sbisa die Daumen: «Mein Herz schlägt für die New York Rangers», bekennt die Sängerin nämlich.

Lange Zeit zum Pausieren bleibt nicht

Mit dem Gig im Kreuzsaal in Cham ging Sari Schorrs Europatour zu Ende. Von Cham ging’s direkt zurück nach New York, «wo ich mir leider nur eine kleine Verschnaufpause nehmen kann», wie sie verrät, denn die nächsten Konzerte in den USA stünden bereits an. Sie habe russische Wurzeln, antwortet sie auf die Frage nach ihrem Namen, lacht und sagt: «Und den Namen Sari habe ich von meiner Grossmutter, die Zari hiess.»

Ob russisches oder amerikanisches Temperament: Die Leidenschaft für den Blues übertrug sich aufs Publikum, das die Musiker mit Standing Ovations zu zwei Zugaben brachte. Doch nicht nur Sari Schorr begeisterte die Konzertbesucher, denn auch die Band drückte gewaltig aufs Gaspedal.

Das letzte Konzert von «Live in Cham» findet am 24. November im Kreuzsaal statt. Der Schweizer Dominic Schoemaker eröffnet den Anlass um 21 Uhr, danach spielt der Brite Aynsley Lister mit seiner Band.

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