FRIEDHOF ST. MICHAEL: Die Bäume sind zu einem Risiko geworden

Im Februar werden auf dem Friedhof St. Michael in der Stadt Zug 17 Scheinzypressen gefällt. Das hat auch sein Gutes.

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Pascal Erni gibt Auskunft über den Zustand der Bäume auf dem Friedhof Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Pascal Erni gibt Auskunft über den Zustand der Bäume auf dem Friedhof Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Wir müssen einen rechten Kahlschlag machen.» Stadtrat Hans Christen brauchte an der gestrigen Pressekonferenz deutliche Worte. Im Februar werden auf dem Friedhof St. Michael, der wohl wichtigsten und ältesten öffentliche Grünanlage in der Stadt, einige Bäume entfernt. 17 instabile Scheinzypressen, ein Ahorn, eine Birke und eine Föhre müssen gefällt werden. Vor allem das Wegfallen der rund 20 Meter hohen Scheinzypressen wird den Besuchern des Friedhofs auffallen. «Doch es ist eine Frage der Sicherheit und der Haftung», so Christen. Denn die Stadt kann für die Stabilität der Bäume nicht mehr garantieren. Das hat eine in Auftrag gegebene Untersuchung der Bäume gezeigt.

Der Kahlschlag, wie ihn Hans Christen nennt, hat aber auch einen Vorteil. So werden die 17 Scheinzypressen durch 26 neue ersetzt, die bereits über eine Höhe von 5 bis 6 Metern verfügen. Zudem wird der Friedhof wieder so gestaltet, wie er sich vor einigen Jahren präsentiert hat.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.