FRIEDHOF ST. MICHAEL: Die Zuger Scheinzypressen sind gefallen

Gar mit einem Helikopter sind die Arbeiter den Scheinzypressen zu Leibe gerückt. Das Ziel ist bereits erreicht.

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Die Scheinzypressen auf dem Friedhof St. Michael in Zug sind gefällt. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Scheinzypressen auf dem Friedhof St. Michael in Zug sind gefällt. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Am Freitag wurde die Fällung der 17 Scheinzypressen auf dem Friedhof St. Michael angekündigt. Dies nach einem halben Jahr andauernden Streits. Claudius Berchtold, Projektleiter Öffentlichkeit Anlagen der Stadt Zug, rechnete noch damit, dass die Fällarbeiten bis Mittwoch andauern würden.

Doch am Montagnachmittag sagte er: «Die Bäume sind gefällt.» Mit einem Helikopter und der Motorsäge sind die Arbeiter den Scheinzypressen und weiteren Bäumen zu Leibe gerückt. «Wir haben drei Tage eingeplant, da die Arbeiten vom Wetter abhängig sind», so Berchtold. Doch nun hätten ideale Bedingungen geherrscht.

August Schönenberger, Gartenbauer und Baumschulist aus Oberwil, hat seit der Ankündigung der Fällung im Januar gegen die Pläne der Stadt angekämpft. Am Montag hat er die Aktion fotografiert. «Es tut weh», sagt er. Und: «Die Bäume sind kerngesund, sie hätten nicht gefällt werden müssen.»

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.