FRIEDHOF ST. MICHAEL: Eine Gnadenfrist für die Scheinzypressen

Die 17 Scheinzypressen sind erst scheintot: Das umstrittene Gehölz erhält noch eine Gnadenfrist. Oder gibts am Ende eine Wende?

Drucken
Teilen
Noch darf sie bleiben: Eine der Scheinzypressen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Noch darf sie bleiben: Eine der Scheinzypressen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Erst im Herbst plant die Stadt Zug nun, die umstrittenen und kränkelnden Parkbäume im Friedhof fällen. Dies gab am Montag Stadtrat Hans Christen bekannt. Grund: Nun sei die Zeit nicht mehr günstig, Jungbäume zu pflanzen.

August Schönenberger, diplomierter Gartenbauer, will derweil weiter für den Erhalt der Scheinzypressen kämpfen und zieht eine Unterschriftenaktion in Erwägung. Bekanntlich sind seiner Meinung nach die Bäume nicht so krank, dass sie gefällt werden müssten. Der Streit um Leben oder Tod der Bäume wird demnächst auch den Grossen Gemeinderat der Stadt Zug beschäftigen: FDP-Gemeinderat Martin Spillmann will eine Motion einreichen, um endgültig Klarheit über die Notwendigkeit des geplanten Kahlschlags zu bekommen.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.