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Frischer Wind in der Gastroszene im Ägerital

In Oberägeri soll eine neue Pizzeria entstehen. Der Besitzerfamilie gehört bereits ein anderes Lokal in Zürich.
Vanessa Varisco

Oberägeri bekommt ein neues Restaurant: An der Hauptstrasse 11, dort, wo laut Beilage zum Baugesuch früher die Metzgerei Löie Märt in Betrieb war, soll bald eine Pizzeria mit Take Away entstehen. Das geht aus dem Baugesuch hervor, welches noch bis zum 7. August auf der Einwohnergemeinde aufliegt. «Wir wollen etwas Neues in die Gemeinde bringen», erklärt Bauherrin Kibar Anur auf Anfrage und ergänzt: «Denn in der unmittelbaren Umgebung gibt es kein Restaurant dieser Art.»

Ein Blick auf die Karte zeigt: Zwar gibt es in der Nachbarschaft einige Gasthäuser wie das Rössli oder Lido, den Falken oder Bären – doch diese Restaurants haben sich vor allem auf schweizerische und süditalienische Küche spezialisiert. Kibar Anurs Vater und Familie sollen künftig das Restaurant führen. Darin haben sie auch schon einiges an Erfahrung. In Wollishofen betreibt die Familie nämlich bereits seit über 15 Jahren in einer Pizzeria mit Take Away. Das Restaurant liegt dort mitten in der Stadt und gleich neben einer Bahnstation. Es laufe seit langer Zeit konstant gut, erläutert Kibar Anur. Deshalb sei sie zuversichtlich, auch in Oberägeri Fuss zu fassen.

Eröffnung voraussichtlich im Herbst

Serviert wird künftig ein breites Angebot: neben Pizzas auch Kebab, Pommes, Pasta, Falafel, Grillspezialitäten und weitere kleine Tellergerichte sowie Salat. Ausgeschenkt werden Mineral, Süssgetränke, Bier, Wein und Spirituosen. «Zwischen 8.30 Uhr und 9 Uhr wollen wir öffnen», so Kibar Anur, dann werden Hotdogs und Sandwiches verkauft. Dieses Angebot soll vor allem die Nachbaren anlocken oder Gäste, die morgens einen kleinen Hunger verspüren. Ab 11 Uhr gibt es warme Gerichte. Geöffnet ist das Lokal sieben Tage in der Woche, werktags jeweils durchgehend von 9 bis 22 Uhr, an den Wochenenden jeweils von 10 bis 22 Uhr. Bevor das Lokal eröffnet werden kann, steht noch eine Sanierung auf dem Plan.

Aus dem Baugesuch geht hervor, dass das Raumkonzept grundsätzlich weitgehend erhalten bleiben soll. Im vorderen Bereich sind einerseits die Verkaufstheke sowie Tische und Stühle geplant. «Ungefähr 20 Sitzplätze sind angedacht», verrät Kibar Anur. Wer sein Essen lieber mit nach Hause nehmen will, kann das problemlos – schliesslich ist es ein Take Away.

Der hintere Bereich ist für die Vorbereitungen der Speisen vorgesehen. Der Kühlraum und das Büro sind ebenfalls dort zu finden und bleiben in der jetzigen Form bestehen. Neu eingebaut werden sollen etwa ein Pizzaofen und ein Grill mit Unterbau. Ausserdem soll die Lüftungsanlage in Schuss gebracht und auf die heute gültigen, gesetzlichen Vorschriften angepasst werden.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich laut Baugesuch auf 130000 Franken. Und wie lange soll der Umbau in Anspruch nehmen? «Schätzungsweise zwei Monate. Wenn alles glatt läuft, eröffnen wir im frühen Herbst», führt Kibar Anur aus. Mitarbeiten würden in diesem Restaurant vorerst die Familienmitglieder, vor allem ihr Vater und ihre Schwester. Wobei ihr Vater die Speisen vorbereitet. Auf lange Sicht sei es aber auch ein Ziel, weiteres Personal anstellen zu können. «Sobald sich der Betrieb etwas eingependelt hat», resümiert sie.

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