Frontalkollision fordert ein Todesopfer

Eine Autofahrerin geriet auf der Strasse Richtung Ägerital aus ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Die Frau erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch auf der Unfallstelle verstarb.

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Die Unfallstelle beim Moosrank, einige Dutzend Meter vor der Lorzentobelbrücke. (Bild: pd)

Die Unfallstelle beim Moosrank, einige Dutzend Meter vor der Lorzentobelbrücke. (Bild: pd)

Nach Angaben der Zuger Polizei lenkte die 49-jährige Frau ihren Kleinwagen kurz vor 08:00 Uhr in Richtung Ägerital. Nach ersten Erkenntnissen geriet sie in der Rechtskurve zwischen Moosrank und Lorzentobelbrücke auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden VW-Bus.

Beide Fahrzeuge schleuderten auf die bergwärts führende Spur, wo noch ein weiteres, ebenfalls Richtung Ägeri fahrendes Fahrzeug in den Unfall verwickelt wurde.

Durch die Frontalkollision hätte sich die Autofahrerin des Kleinwagens so schwer verletzt, dass sie noch auf der Unfallstelle verstarb, so die Polizei. Die Feuerwehr musste das Unfallopfer aus ihrem Fahrzeug bergen. Der 55-jährige Lenker des VW-Busses blieb unverletzt. Die 40-jährige Automobilistin des dritten Fahrzeuges verletzte sich leicht und wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt.

Die Unfallstelle beim Moosrank, einige Dutzend Meter vor der Lorzentobelbrücke. (Bild: pd)

Die Unfallstelle beim Moosrank, einige Dutzend Meter vor der Lorzentobelbrücke. (Bild: pd)

Warum das Auto der Frau auf die Gegenfahrbahn geriet, sei noch unbekannt, so die Polizei weiter. Die Staatsanwaltschaft stellte alle drei Fahrzeuge sicher. Der Sachschaden würde sich auf mehrere 10'000 Franken belaufen. Bei allen Unfallbeteiligten wurden Blut- und Urinproben angeordnet.

pd / kst