Führen Gegner auf eine bessere Spur?

Zwischen Walchwil und Oberwil soll ein zweites Gleis gelegt werden. Das Bauvorhaben ist allerdings umstritten – auch, weil Alternativen auf dem Tisch liegen.

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Geht es nach der SBB, soll die Spur zwischen Oberwil (im Bild Hörndli) und Walchwil ausgebaut werden. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Geht es nach der SBB, soll die Spur zwischen Oberwil (im Bild Hörndli) und Walchwil ausgebaut werden. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Am Mittwoch ist die Mitwirkungsphase mit Blick auf die geplante zusätzliche Doppelspur nördlich von Walchwil zu Ende gegangen. Der Neuen Zuger Zeitung liegen Äusserungen von Privatpersonen und zwei Organisationen vor. Eines ist ihnen gemeinsam: Alle lehnen den Vorschlag der SBB ab. Dieser sieht auf einer Länge von 1,7 Kilometern ein zusätzliches Gleis zwischen Walchwil und der Stadtbahnhaltestelle Hörndli vor. Dies kostet rund 100 Millionen Franken. Für die Streckensanierung soll noch einmal dieselbe Summe aufgewendet werden. Die Krux bei dieser Lösung: Die Strecke zwischen Oberwil und Arth-Goldau müsste für zwei Jahre (Ende 2016 bis Ende 2018) gesperrt werden.

Der Walchwiler Andreas Hotz favorisiert in seiner Eingabe ans Zuger Amt für Raumplanung zwei kurze Doppelspurinseln nördlich und südlich des Dorfes Walchwil. Dadurch könnten Kosten gespart werden. Kleinere Doppelspurinseln favorisiert auch Gerhard Schmid vom «Überparteilichen Komitee Doppelspur Zimmerberg Light». Allerdings in einer anderen Aufreihung.

Marco Morosoli; rem

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