Fünf Verkehrsunfälle – viel Blechschaden

Die Zuger Polizei musste am Freitagmorgen gleich zu fünf Verkehrsunfällen auf Zuger Strassen ausrücken. Meist blieb es bei Blechschäden. Zwei Ausländer mussten jeweils eine Busse zahlen.

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An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. (Bild: Zuger Polizei)

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. (Bild: Zuger Polizei)

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. (Bild: Zuger Polizei)

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. (Bild: Zuger Polizei)

Um 11.12 Uhr erreichte die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung eines Selbstunfalls an der Chamerstrasse in Zug. Ein 73-jähriger Autofahrer war in Richtung Cham gefahren, als er aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit einen Traktor mit Ladewagen übersah. Vermutlich bediente er ein Handy. Er prallte in den Anhänger, worauf das Auto kippte. Leicht verletzt konnte der Lenker das Fahrzeug mithilfe von Drittpersonen verlassen. Der aufgebotene Rettungsdienst betreute den Mann vor Ort.

Das Auto und der Anhänger erlitten Totalschaden. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf rund 50'000 Franken. Die Chamerstrasse war nur einspurig befahrbar, was zu Behinderungen während der Mittagszeit führte.

Blegi: Lastwagenchauffeur übersieht Autolenkerin

Kurz vor 11.20 Uhr fuhr ein polnischer Lastwagenlenker auf der Autobahn A4 in Richtung Luzern. Nach der Verzweigung Blegi wollte der 55-Jährige die Autobahn bei Cham verlassen. Beim Fahrstreifenwechsel nach rechts übersah er eine 57-jährige Autolenkerin. Er rammte das Fahrzeug, worauf sich dieses um die eigene Achse drehte und vor den Lastwagen geriet.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beläuft sich auf rund 15'000 Franken. Es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen. Der Unfallverursacher wurde angezeigt. Als ausländischer Staatsangehöriger ohne Wohnsitz in der Schweiz musste er eine Busse in der Höhe von 600 Franken bezahlen.

Baar: Radarwarngeräte schützen nicht vor Unfällen

Nur rund 20 Minuten später verunfallten in Baar zwei Fahrzeuge. Ein 58-jähriger Autofahrer musste auf der Sihlbruggstrasse wegen einer stehenden Kolonne anhalten. Ein nachfolgender 55-jähriger Lieferwagenlenker realisierte dies zu spät und fuhr ihm ins Heck. Der 58-Jährige verletzte sich bei der Kollision leicht. In seinem Auto hatte der Mann ein verbotenes Radarwarngerät installiert. Die Zuger Polizei stellte dieses sicher und zeigte den Österreicher an. Er musste ein Busse in der Höhe von 300 Franken zahlen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 11'000 Franken.

Stadt Zug: Gütliche Einigung in zwei Fällen

Bereits kurz vor 08.55 Uhr wurde die Zuger Polizei zu einem Verkehrsunfall an der Letzistrasse in Zug gerufen. Weil niemand verletzt wurde und nur geringer Sachschaden entstand, einigten sich die Beteiligten gütlich. Genau wie bei einer Auffahrkollision kurz nach 11:30 Uhr in Edlibach (Gemeinde Menzingen). Die alarmierten Polizistinnen brauchten nicht zu rapportieren. Sie halfen den beiden Beteiligten jedoch beim Ausfüllen des Unfallprotokolls.

pd/rem

Das Auto prallte in den Anhänger und kippte. (Bild: Zuger Polizei)

Das Auto prallte in den Anhänger und kippte. (Bild: Zuger Polizei)