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«Für das Jahr 2030 rechnen wir mit 2260 Mittelschülern»

Nachgefragt

Mit dem Neu- und Ausbau der Kantonsschule Menzingen gibt es eine kleine Entlastung in Bezug auf die aus allen Nähten platzenden Kantonsschulräumlichkeiten. Bei der Kantonsschule Zug wurde zudem ein Provisorium aufgebaut, um mehr Platz zu schaffen. Doch wie geht es mit der Entwicklung der Mittelschulen weiter? Der zuständige Regierungsrat Stephan Schleiss nimmt dazu Stellung.

Wo steht das Projekt Kantonsschule Ennetsee momentan?

Aus Sicht der Bildung ist die Kanti Ennetsee Teil der künftigen Zuger Mittelschullandschaft. Cham soll den Standort Zug Lüssiweg dauerhaft entlasten. 2013 hat der Kantonsrat den entsprechenden Richtplan beschlossen. Die Kanti Ennetsee ist aus Sicht der Bildung nach wie vor richtig. Jetzt muss nochmals geklärt werden, ob der Standort auch aus Sicht von Finanzen und Bau nach wie vor richtig ist. An diesem Punkt stehen wir jetzt. Grund für die erneute Lagebeurteilung sind die eingetrübten Kantonsfinanzen.

Was heisst das konkret für den Standort Ennetsee?

Die erwähnte Beurteilung muss abgewartet werden. Bis 2020 ist das Bauland für die Kanti Ennetsee mittels Kaufrechtsvertrag gesichert.

Mehr Kapazität an der Kantonsschule in Menzingen und ein Provisorium bei der Kantonsschule in Zug. Doch wie sollen die Mittelschulstandorte langfristig entlastet werden?

Unsere Prognosen zu den Schülerzahlen erweisen sich als sehr robust. Aufgrund dieser Prognosen sind im Richtplan vier Mittelschulstandorte enthalten: Zug Lüssiweg (Kanti Zug und WMS), Zug Hofstrasse (FMS), Menzingen Bernarda (Kanti Menzingen) und der Neubau in Cham Röhrliberg (Kanti Ennetsee). Das Ziel besteht darin, dass Cham den Standort Zug Lüssiweg nachhaltig entlastet. Eine wirtschaftlich und pädagogisch sinnvolle Mittelschulgrösse liegt zwischen 400 und 1000 Schülern. Darauf ist die Mittelschulplanung ausgerichtet.

Wie lauten die Prognosen für die Zahl an Kantonsschülern?

Für das Jahr 2030 rechnen wir mit 2260 Mittelschülerinnen und Mittelschülern – heute sind es 2150. Aufgeteilt werden diese in 116 Klassen. Der Standort Cham soll für 30 Klassen konzipiert werden. Menzingen ist nach dem Neubau auf 24 Klassen ausgelegt, der Standort Zug Lüssiweg – nach der fälligen Sanierung – auf 51 Klassen.

Für wie lange ist das Entlastungs-Provisorium bei der Kantonsschule Zug geplant?

Ich rechne mit zwanzig Jahren. In diesem Zeitraum kann die Kanti Cham gebaut und die Kanti Zug mit Baujahr 1975 saniert werden. (cro)

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