Für den Schutz vor Missbrauch

Sexuelle Übergriffe in der Kirche sind ein grosses Thema. Deshalb geht die katholische Pfarrei Bruder Klaus in die Offensive.

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Blick in die Kirche Bruder Klaus in Oberwil. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Blick in die Kirche Bruder Klaus in Oberwil. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Sexuellen Missbrauch verhindern. Dieses Ziel verfolgt die Pfarrei Bruder Klaus in Oberwil. «Es geht um eine Sensibilisierung und darum, dass die Räume der Pfarrei Zonen der gegenseitigen Wertschätzung sein sollen», sagt Michael Brauchart, Gemeindeleiter der Pfarrei Bruder Klaus. Den Auslöser für dieses Engagement habe nicht ein konkreter Vorfall gegeben.

Die Pfarrei will für alle Mitarbeiter eine so genannte Mira-Selbstverpflichtung zur Prävention sexueller Ausbeutung anregen. An der Pfarreiversammlung am Samstag können deren Teilnehmer darüber entscheiden.

«Mira» ist Spanisch und bedeutet «schau hin», zugleich ist es der Name einer Fachstelle zur Prävention sexueller Ausbeutung im Freizeitbereich. Die Fachstelle unterstützt Freizeitorganisationen in der ganzen Schweiz als Kompetenzzentrum.

Institutionen, die die Selbstverpflichtung beschliessen, müssen acht eigens definierte Punkte befolgen und nach diesen handeln bzw. reagieren, wenn es zu einem Übergriff kommt.



Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.