«Für eine sichere Schweiz»

Der Hünenberger Thomas Villiger will nach Bern und kandidiert für den Nationalrat.

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Thomas Villiger

Thomas Villiger

Thomas Villiger, weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden?

Thomas Villiger: Ich bin seit 2003 Mitglied des Zuger Kantonsrates und habe in diversen Kommissionen mitgearbeitet, unter anderem bin ich seit fünf Jahren Mitglied der engeren, einflussreichen Staatswirtschaftskommission. All die Jahre im Kantonsrat und in den Kommissionen konnte ich sehr viele Erfahrungen im Parlament sammeln und mich politisch sowie persönlich weiterentwickeln. Ich bin der Meinung, dass die Zeit gekommen ist, jüngere Politiker mit jahrelanger Erfahrung im Parlamentsbetrieb nach Bern zu wählen. Meine Wähler wissen, dass ich mich für eine konsequente, bürgerliche und konsensfähige Politik einsetze. Weiter bin ich der Meinung, dass die Schweiz und insbesondere auch der Kanton Zug «mehr SVP» braucht.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Villiger: Erstens stehe ich für eine unabhängige, starke und neutrale Schweiz ein. In der Schweiz soll auch in Zukunft das Volk das letzte Wort haben, und dies ist zu respektieren. Ich setze mich dafür ein, dass Schweizer Recht vor internationalem, fremdem Recht gilt. Einem schleichenden EU-Beitritt trete ich entschieden entgegen. Zweitens setze ich mich für einen starken Werkplatz Schweiz ein. Ein Werkplatz mit Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie. Ich werde mich für mehr unternehmerischen Freiraum und gegen immer neue Gesetze und Verbote, die unsere Unternehmen belasten, einsetzen. So bleibt dem Unternehmer mehr Geld für Innovationen und dem Arbeitnehmer ist seine Stelle sicher. Drittens setze ich mich für eine sichere Schweiz ein. Die Schweiz gehörte zu den sichersten Ländern der Welt. Eine lockere Politik, eine inkonsequente Umsetzung der bestehenden Gesetze sowie die Öffnung der Grenzen haben in der Schweiz zu einer höheren Kriminalität geführt. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diejenigen, die in die Schweiz kommen, sich an unsere Rechtsordnung zu halten haben und für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen.

Zug stellt drei Nationalräte, und alle kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Villiger: Die Wahlchance meinerseits ist intakt. Die Wahlresultate in den letzten Jahren als Kantonsrat haben mir bestätigt, dass der Souverän meine Arbeit honoriert.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Villiger: Ich habe langjährige Erfahrungen im Parlamentsbetrieb, in der Kommissionsarbeit und in der Parteiarbeit. Ich bin jung, stehe mitten im Erwerbsleben und bin überzeugt, dass ich weiss, was dem Volk auf den Nägeln brennt.

Persönlich

Thomas Villiger (37) ist verheiratet. Er wohnt in Hünenberg und ist Fahrzeugsachverständiger VFFS, eidg. dipl. techn. Kaufmann, eidg.dipl. Automobildiagnostiker. Er sitzt seit 2003 im Kantonsrat und ist Präsident der SVP Hünenberg.