Für mehr Ferien und mehr Lohn

Mit Transparenten, bemalten Zitronen und unmissverständlichen Parolen demonstriert das Spitalpersonal auf dem Landsgemeindeplatz.

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Mit Plakaten machen die Demonstranten auf dem Landsgemeinsdeplatz in Zug auf ihre Gemütslage aufmerksam. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Mit Plakaten machen die Demonstranten auf dem Landsgemeinsdeplatz in Zug auf ihre Gemütslage aufmerksam. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Forderungen liegen längst auf dem Tisch: Eine fünfte Ferienwoche und eine generelle Lohnerhöhung verlangen die Angestellten des Zuger Kantonsspitals. Die Verhandlungen um einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) sind allerdings gescheitert, daher gelten die bisherigen Bedingungen. Um die Positionen an eine breitere Öffentlichkeit zu bringen, haben die Gewerkschaften Syna und Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) sowie der Verband des Personals Öffentlicher Dienste (vpod) gestern Abend eine Kundgebung auf dem Landsgemeindeplatz organisiert. Gegen 90 Personen sind diesem Aufruf gefolgt.

Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ
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«Wir können alles haben, es darf nur nichts kosten», erklärte Freddy Gisler, Syna-Regionalsekretär Schwyz/Zug. Dabei würden immer mehr Patienten behandelt, ohne dass der Personaletat aufgestockt werde. Gisler warb zudem für die Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle». Annette Hug (vpod) wehrte sich in Lohndingen gegen eine Nullrunde.

Der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder zeigte sich auf Anfrage erstaunt über verschiedene Aussagen des VPOD und der Gewerkschaft. Wer die Anstellungsbedingungen des Kantonsspital ständig schlechtrede, handle unehrlich.

Chantal Desbiolles und Freddy Trütsch

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