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Gergely Fülöp hängt die Kappe an den Nagel

Mit einem 16:12-Auswärtssieg beim SK Bern beendet der SC Frosch Ägeri die zweite NLB-Saison seit dem Aufstieg 2017. Dieser Erfolg reicht dank dem besseren Torverhältnis zum dritten Rang.
Thomas Iten
Bestritt am Samstag in Bern sein letztes Spiel: Ägeris Spielertrainer Gergely Fülöp. (Bild: Maria Schmid)

Bestritt am Samstag in Bern sein letztes Spiel: Ägeris Spielertrainer Gergely Fülöp. (Bild: Maria Schmid)

Seit letztem Herbst trainieren und spielen die Frösche im neuen Ägeribad in Oberägeri. Die Abtrennung mit einem Ballnetz in der Mitte des 25-Meter-Beckens mit acht Bahnen erweist sich als optimale Lösung, um ein Nebeneinander von öffentlichem Schwimmen und Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Endlich können so Junioren und Aktive in der Nähe zu normalen Zeiten trainieren: Ein grosser Gewinn für den Verein.

Das neue Heimbad wurde bereits zur Festung. In den ersten vier Heimspielen in der NLB-Meisterschaft blieben die Frösche ungeschlagen. Damit legte das Team den Grundstein für eine starke Hinrunde. Im alten Jahr musste das Team das Wasser in sechs Partien nur einmal als Verlierer verlassen. Die bis dahin einzige Niederlage setzte es allerdings im Achtelfinal des Schweizer-Cups gegen den NLA-Vertreter SC Winterthur ab.

Besonderer Abend für Ägeris Spielertrainer

Ein spezieller Abend war es in Bern für Spielertrainer Gergely Fülöp. Es war sein letztes Spiel als aktiver Wasserballer. Der 40-jährige Ungare bestritt 12 Saison für die Ägerer als Spieler und Spielertrainer in der NLA und zuletzt in der NLB. Davor war er unter anderem Profi-Wasserballer in seiner Heimat. Für Fülöp war es deshalb ein besonders emotionaler Abend: «Ich war sehr nervös. Auf der ganzen Anreise musste ich daran denken: Hey Gery, dies ist nun dein letztes Spiel.»

Doch der 40-Jährige musste dies wegstecken und sein Team ein letztes Mal auf das bevorstehende Match einstimmen. «Ich glaube, dies ist mir ganz gut gelungen. Wir haben gut begonnen und ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass uns die Berner wirklich gefährlich werden können.» Die Zuger lagen denn auch meistens in Führung und bauten diese zwischenzeitlich gar auf fünf Tore aus. Im dritten Viertel liessen die Frösche etwas nach. Prompt verkürzten die Berner auf zwei Tore. Es wurde nochmals eng und spannend. Aber die Ägerer kämpften sich ins Spiel zurück, bauten den Vorsprung wieder aus und brachten den 16:12-Sieg schliesslich sicher ins Trockene.

Fülöp wird sich nun als Sportchef anderen Aufgaben, oder wie er selber sagt «Baustellen», im Verein zuwenden. «Ich möchte mich beim Team und Assistenztrainer Thomas Blattmann für diese tolle Saison bedanken, ebenso dem ganzen Verein und den Sponsoren für das Vertrauen über die letzten Jahre hinweg.» Wie geht es mit der 1. Mannschaft weiter? Der Nachfolger als Spielertrainer steht schon in den Startlöchern. Im Sog der arrivierten Leistungsträger haben die jungen Spieler enorme Fortschritte erzielt.

Gergely Fülöp übergibt eine intakte, motivierte Mannschaft – und er ist optimistisch: «Ich glaube, die nächste Saison wird noch besser.»

Letzte Spiele: Bern – Frosch Ägeri 12:16. Bern – Kreuzlingen II 8:17. Horgen II – Lausanne Natation 0:10 forfait. Zürich – Lausanne Natation 4:4. Kreuzlingen II – Lausanne Natation 19:8. – Schlussrangliste (alle 18 Spiele): 1. Kreuzlingen II 35. 2. Nyon 25. 3. Frosch Ägeri 22. 4. Bissone 22. 5. Bern 22. 6. Lausanne 18. 7. Swiss Team U19 13. 8. Horgen II 11. 9. Lugano II 9. 10. Zürich 3.

Bern – Frosch Ägeri 12:16
Torschützen Frosch Ägeri: Tim Riedmann 1, Gergely Fülöp 4, Elias Mathis 1, Kristof Koltai 9, Antoniou Andreas Filippos 1.

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