Fundamenta Real Estate aus Zug erzielt operativ erneut ein Rekordergebnis

Die Zuger Immobiliengesellschaft Fundamenta Real Estate verzeichnet für das vergangene Geschäftsjahr erneut ein Rekordergebnis: Der Gewinn stieg um 38,8 Prozent.

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(sda/awp) Die Zuger Immobiliengesellschaft Fundamenta Real Estate hat im vergangenen Geschäftsjahr operativ erneut ein Rekordergebnis erzielt. Der Gewinn exklusive Neubewertung stieg um 38,8 Prozent auf 14,4 Millionen Franken.

Zu dem besseren Ergebnis trug der um 14,4 Prozent höhere Nettomietertrag von 29,5 Millionen Franken bei. Diesen verdankt die Gruppe vor allem dem Kauf von fünf Bestandsliegenschaften und der Entwicklung zweier Immobilien im Bestand sowie einem reduzierten Leerstand und einem unterproportional gewachsenen Liegenschaftsaufwand, wie sie am Freitag mitteilte.

Der ausgewiesene Reingewinn inklusive Neubewertung lag mit 22,5 Millionen Franken knapp unter dem Vorjahresniveau von 23,0 Millionen. Fundamenta weist darauf hin, dass im Vorjahr die Bewertung des Immobilienportfolios durch einen Einmaleffekt in der Höhe von 6,1 Millionen Franken beeinflusst war. Der Erfolg aus Neubewertung der Anlageimmobilien und Entwicklungen belief sich 2019 auf 11,7 Millionen Franken, im Vorjahr waren es 15,9 Millionen.

Der Marktwert des Bestandsportfolio stieg um knapp einen Fünftel und lag Ende Jahr bei 841,2 Millionen Franken. Das Immobilienportfolio insgesamt erreichte 2019 einen Bilanzwert von 908,9 Millionen Franken - ein Plus von 21,4 Prozent. Die Erhöhung ist unter anderem auf den erwähnten Erwerb der fünf Bestandsliegenschaften in den Kantonen Zürich, Bern, Luzern und Aargau sowie eines Entwicklungsprojekts in Zofingen und die laufenden Entwicklungsprojekte zurückzuführen.

Ziele sollten auch 2020 erreicht werden

Fundamenta Real Estate gibt sich zuversichtlich für das laufende Jahr. Die starke Nachfrage nach Wohnraum an städtischen und gut erschlossenen Lagen werde sich im derzeitigen Umfeld fortsetzen. Eine eventuell rückläufige Wirtschaftsentwicklung oder eine im Mehrjahresvergleich tiefere Zuwanderung dürften diese Nachfrage nicht merklich verringern, heisst es.

Die positiven Perspektiven veranlassten den Verwaltungsrat, die eingeschlagene Strategie fortzuführen. Dazu gehöre auch die Realisierung der vier Entwicklungsprojekte mit rund 150 Wohneinheiten. Der daraus erwartete Mietertrag beträgt den Angaben zufolge 3,1 Millionen Franken pro Jahr.