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FUNDRAISING: Im Einsatz für Zuger Findeltiere

Die Ennetseeklinik für Kleintiere und der Tierschutzverein Zug spannen zusammen und sammeln Geld für einen guten Zweck. Eine erste Veranstaltung fand grossen Anklang.
Rahel Hug
Auf der Suche nach einem neuen Zuhause: drei Katzen im Tierheim in Allenwinden. (Bild: Stefan Kaiser (Allenwinden, 3. April 2017))

Auf der Suche nach einem neuen Zuhause: drei Katzen im Tierheim in Allenwinden. (Bild: Stefan Kaiser (Allenwinden, 3. April 2017))

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

Zahlreiche herrenlose und verletzte Tiere werden jedes Jahr in der Ennetseeklinik für Kleintiere in Hünenberg abgeliefert. Dort kümmern sich Fachleute um die Tiere, bis sie vollständig gesund sind. Anschliessend übernimmt der Tierschutzverein Zug die Pflege und sucht ein neues Zuhause für die Vierbeiner.

Für die Verantwortlichen ist dies eine Herzensangelegenheit. Eine, die mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden ist. Denn wer ein verletztes fremdes Tier – etwa nach einem Unfall – findet, ist in der Regel nicht bereit, die Kosten für die Pflege zu übernehmen. Um auf das Thema aufmerksam zu machen und das Engagement für Findeltiere auch finanziell abzusichern, gehen der Tierschutzverein und die Ennetseeklinik einen besonderen Weg. Sie haben ein Fundraising ins Leben gerufen. Am vergangenen Wochenende fand in Unterägeri ein erstes Benefizkonzert statt. Die bekannte Suite «Karneval der Tiere» wurde aufgeführt. Die Klinik und der Tierschutzverein planen, künftig jährlich einen Event zu diesem Zweck zu organisieren.

Das erste Projekt dieser Art im Kanton

Robert Gottschalk, Präsident des Tierschutzvereins Zug, ist zufrieden mit dem ersten Anlass. Rund 225 Personen hätten das Konzert in Unterägeri besucht, berichtet er. «Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Wir konnten grosse Sympathie für das Projekt wecken», sagt er stellvertretend für beide beteiligten Organisatoren. Zirka 11 000 Franken seien schon zusammengekommen. «Das ist ein toller Anfang», so Gottschalk. «Ich bin gespannt, wie viel Geld nun weiter fliessen wird.»

Die Konzerte werden finanziell von der Ennetseeklinik getragen, das Patronat hat der Tierschutzverein inne. «Die Führung der Ennetseeklinik kam letztes Jahr mit der Idee einer Benefiz-Reihe auf uns zu», erzählt der Präsident. Das Projekt habe ihn auf Anhieb überzeugt. Es ist laut Angaben Gottschalks das erste Mal, dass im Kanton Zug mittels Fundraising Geld für Findeltiere gesammelt wird.

210 Findeltiere im letzten Jahr

Direkt im Tierheim in Allenwinden wurden letztes Jahr 210 Findeltiere abgegeben. Fast drei Viertel davon sind Katzen. Wenn sich der Besitzer innert der gesetzlichen Wartefrist von zwei Monaten nicht meldet, sucht der Tierschutzverein nach einem neuen Zuhause. Im letzten Jahr konnten 82 Prozent der Samtpfoten vermittelt werden. «Die Erfolgsquote ist hoch. Findeltiere sind in der Regel nicht länger als zwei Jahre bei uns», sagt Robert Gottschalk. Dennoch sind die Kosten für den Verein hoch. So etwa für Medikamente, Impfungen oder für das nötige Futter. «Wenn ein Tier vermittelt werden kann, erhalten wir einen Unkostenbeitrag. Das deckt aber unseren Aufwand bei weitem nicht. Genau hier setzt das Fundraising an.» Die gespendeten Gelder werden je nach Aufwand zwischen der Ennetseeklinik und dem Tierschutzverein Zug aufgeteilt.

Hinweis

Weitere Informationen zum Projekt gibt es online unter www.fundraisingfindeltiere.ch

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