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Zu Besuch beim «Zuger Bataillon»

Wie mit modernsten Mitteln der militärische Ernstfall trainiert wird, das erfuhren Zuger Politiker am 27. März bei ihrem Besuch des Gebirgsinfanteriebataillon 48. Im Super Puma ging es von Steinhausen nach Walenstadt.
Christopher Gilb
Für die Reise nach Walenstadt konnte die Zuger Delegation von einem Trainingsflug der Schweizer Armee profitieren. Im Bild Sicherheitsdirektor Beat Villiger und Kantonsratspräsidentin Monika Barmet vor dem Super Puma.(Bilder: Maria Schmid, 27. März 2019 )Für die Reise nach Walenstadt konnte die Zuger Delegation von einem Trainingsflug der Schweizer Armee profitieren. Im Bild Sicherheitsdirektor Beat Villiger und Kantonsratspräsidentin Monika Barmet vor dem Super Puma.
(Bilder: Maria Schmid, 27. März 2019 )
Bataillonskommandant Gregor Hänggi (rechts im Bild) erklärt der Delegation, was die Schwerpunkte des aktuellen Wiederholungskurses sind. Bataillonskommandant Gregor Hänggi (rechts im Bild) erklärt der Delegation, was die Schwerpunkte des aktuellen Wiederholungskurses sind.
Auch der Kommandant der Zuger Polizei, Thomas Armbruster (rechts), war dabei. Hier lässt er sich eines der Militärfahrzeuge erklären. Auch der Kommandant der Zuger Polizei, Thomas Armbruster (rechts), war dabei. Hier lässt er sich eines der Militärfahrzeuge erklären.
Bei der Kaserne St. Luzisteig präsentierten die Späher des Bataillons ihr Können. Auch Sicherheitsdirektor Beat Villiger legt Hand an. Bei der Kaserne St. Luzisteig präsentierten die Späher des Bataillons ihr Können. Auch Sicherheitsdirektor Beat Villiger legt Hand an.
In solch einem Unterstand verweilen die Scharfschützen teils mehrere Tage. In solch einem Unterstand verweilen die Scharfschützen teils mehrere Tage.
Unter der fachkundigen Beobachtung von Polizeikommandant Armbruster (ganz links im Bild) und Markus Ming von der Offiziersgesellschaft Zug schiessen die Scharfschützen auf Zielscheiben auf der anderen Seite des Tals. Unter der fachkundigen Beobachtung von Polizeikommandant Armbruster (ganz links im Bild) und Markus Ming von der Offiziersgesellschaft Zug schiessen die Scharfschützen auf Zielscheiben auf der anderen Seite des Tals.
Regierungsrat Beat Villiger probiert sich am Waffensystem des Armeefahrzeugs. Regierungsrat Beat Villiger probiert sich am Waffensystem des Armeefahrzeugs.
Roger Schmid aus Baar ist einer der Scharfschützen des Bataillons. Roger Schmid aus Baar ist einer der Scharfschützen des Bataillons.
Im Übungsdorf Aeuli wird die Befreiung eines Dorfes von Terroristen geübt. Im Übungsdorf Aeuli wird die Befreiung eines Dorfes von Terroristen geübt.
Die Delegation beobachtet die Übung im Dorf. Die Delegation beobachtet die Übung im Dorf.
Blick ins Cockpit des Super Pumas, mit dem die Gruppe auch nach Zug zurückkehrte... Blick ins Cockpit des Super Pumas, mit dem die Gruppe auch nach Zug zurückkehrte...
...und dabei eine grandiose Aussicht genoss. ...und dabei eine grandiose Aussicht genoss.
Das gefällt auch Urs Marti, Leiter des Zuger Amtes für Zivilschutz und Militär (im Vordergrund) Das gefällt auch Urs Marti, Leiter des Zuger Amtes für Zivilschutz und Militär (im Vordergrund)
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Zu Besuch beim «Zuger Bataillon»

Helikopterlandeplatz Hinterberg in Steinhausen. Bei strahlendem Sonnenschein hebt der Super Puma der Schweizer Armee gen Walenstadt ab. An Bord bekannte Gesichter: Beat Villiger, der Zuger Sicherheitsdirektor, Thomas Armbruster, Kommandant der Zuger Polizei, Monika Barmet, die Zuger Kantonsratspräsidentin und Stadtparlamentarier Gregor Bruhin in seiner Funktion als Quartiermeister des Gebirgsinfanteriebataillons 48.

Während das Zuger Bataillon seinen letzten Wiederholungskurs (WK) noch beim WEF absolvierte, ist es dieses Jahr im Sarganserland. Rund 600 Soldaten trainieren dort den Ernstfall, 250 davon kommen aus dem Kanton Zug. Für den Besuch der Delegation des Göttikantons traten sie nun den Trainingshelikopterflug, der jedem Bataillon zur Verfügung steht, ab. Rund eine halbe Stunde dauert der Flug am vergangenen Mittwoch, erst am linken Ufer des Zürichsees entlang und dann mitten über den Walensee nach Walenstadt. Dort wird die Delegation vom Bataillonskommandant Gregor Hänggi in Empfang genommen.

Der Scharfschütze aus Baar

Vier Kompanien sind derzeit in der Region Walenstadt stationiert. Als Erstes fährt die Delegation zur Kaserne nach St. Luzisteig. Hier trainieren die Späher. Roger Schmid, ein 23-Jähriger aus Baar, ist perfekt getarnt, so gut, dass die Gruppe nicht schlecht staunt, als sich das Gebüsch plötzlich bewegt. Der Späher nimmt die Gruppe mit zu seinem Unterschlupf im Wald. 72 Stunden muss er hier ausharren.

An den gelben Zielscheiben auf der anderen Seite des Tals zeigen die Scharfschützen danach ihr Können, während die Delegation gebannt durch die Ferngläser schaut. Es ist eine Ausnahme, dass scharf geschossen wird, denn Soldaten, Waffen und Gebäude sind hier mit Ultraschall- und Lasersensoren ausgestattet, so wird der Ernstfall simuliert ohne Materialverschleiss. Und mit hochmodernen Auswertungsmöglichkeiten, wie die Gruppe am Nachmittag erfahren wird. Nach dem sie auf dem Areal der Kaserne erst einmal in die verschiedenen Waffengattungen eingeführt wurde und eine kleine Fahrt im Militärfahrzeug erleben konnte, gehts ins Übungsdorf Aeuli. Jedes der Häuser hier ist mit Kameras und Sensoren ausgerüstet.

Trainiert wird, das Dorf von Terroristen zu befreien. Die Delegation wird in die Einsatzzentrale geführt. Hier werden Auswertungen erstellt. War der Schuss stark genug, der Funkspruch passend, die Truppenverschiebung angebracht. «Es ist interessant, beim ersten Einsatz agieren viele wie in einem Game, dann merken sie der Erfolg hält sich damit in Grenzen und es ist besser so vorzugehen, wie sie es in der Ausbildung gelernt haben», verrät der Presseoffizier des Bataillons Kevin Hofstetter aus Luzern unserer Zeitung. Der WK 2020 findet dann übrigens in der Region Zug statt.

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