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FUSSBALL: Baar schüttelt die Chamer ab

Baar gewinnt das 3.-Liga-Derby in Cham mit 2:1 und bleibt im Aufstiegsrennen. Die Ennetseer dürften sich daraus verabschiedet haben.
Baar mit Ronny Mazenauer (rechts) ist den Kantonsrivalen (Ursin Good, vorne, und Sandro Scherer) dank des Derbysiegs enteilt. (Bild Stefan Kaiser)

Baar mit Ronny Mazenauer (rechts) ist den Kantonsrivalen (Ursin Good, vorne, und Sandro Scherer) dank des Derbysiegs enteilt. (Bild Stefan Kaiser)

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Michael Wyss

Cham und Baar waren beiden mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet. Nach dem Match steht nur noch die Lättich-Elf mit weisser Weste da. Die 1:2-Niederlage war für den Cham-Trainer Marco Spiess schwer zu verdauen. «Das wurmt mich, diese Niederlage ist sehr dumm. Schade, heute konnten wir den Respekt lange Zeit nicht ablegen. Immerhin ist die Moral intakt. Die Reaktion nach dem 0:2 stimmt mich positiv für die nächsten Partien.» Und er ergänzte: «Nach dem Seitenwechsel zeigten wir die richtige Antwort auf die schwachen ersten 45 Minuten und sehr gute Ansätze. Die Qualität ist vorhanden, um mit den Spitzenteams mithalten zu können. Doch 45 Minuten Fussball zu spielen, genügt nicht.» Damit dürfte der Traum namens Aufstiegsspiele für die Chamer wohl ausgeträumt sein. Die Hypothek auf Rang zwei beträgt acht Runden vor Schluss bereits sieben Zähler. Spiess sagt zum Ziel: «Wir fokussieren uns nun auf einen Top-6-Platz. Der Zug ganz nach vorne dürfte abgefahren sein. Ich bin mir bewusst, dass wir heute eine grosse Chance verpasst haben.»

Koray Curaci vom SC Cham (links) gegen Simon Imbach vom FC Baar. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Koray Curaci vom SC Cham (links) gegen Simon Imbach vom FC Baar. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Levent Basol vom FC Baar am Ball, Koray Curaci vom SC ChamII ganz rechts. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Levent Basol vom FC Baar am Ball, Koray Curaci vom SC ChamII ganz rechts. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Die Baarer-Spieler Fatium Sylejmani (rechts) und Ronny Mazenauer freuen sich das 2:0. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Die Baarer-Spieler Fatium Sylejmani (rechts) und Ronny Mazenauer freuen sich das 2:0. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Levent Basol vom FC Baar gegen Philip Domeisen vom SC ChamII. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Levent Basol vom FC Baar gegen Philip Domeisen vom SC ChamII. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Ronny Mazenauer vom FC Baar am Ball. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Ronny Mazenauer vom FC Baar am Ball. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Der Chamer Serdar Yilmaz wird vom Baarer Aleksandar Bagashovski flachgelegt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Der Chamer Serdar Yilmaz wird vom Baarer Aleksandar Bagashovski flachgelegt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Baars Ronny Mazenauer am Ball. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Baars Ronny Mazenauer am Ball. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Baar-Trainer Roland Widmer (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Baar-Trainer Roland Widmer (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Cham-Trainer Marco Spiess. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Cham-Trainer Marco Spiess. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Baars Simon Imbach am Ball. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Baars Simon Imbach am Ball. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Koray Curaci (SC Cham II) gegen die Baar-Spieler Ronny Mazenauer (mitte) und Philip Domeisen (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Koray Curaci (SC Cham II) gegen die Baar-Spieler Ronny Mazenauer (mitte) und Philip Domeisen (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Chams Ulrich Sturzenegger am Ball gegen Baars Ronny Mazenauer (ganz rechts). Links im Bild: Basol Levent. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Chams Ulrich Sturzenegger am Ball gegen Baars Ronny Mazenauer (ganz rechts). Links im Bild: Basol Levent. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Baar-Trainer Roland Widmer (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Baar-Trainer Roland Widmer (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Der Chamer Koray Curaci (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Der Chamer Koray Curaci (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Im Zentrum: Baars Fatium Sylejmani am Ball (verdeckt) gegen Chams Philip Domeisen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Im Zentrum: Baars Fatium Sylejmani am Ball (verdeckt) gegen Chams Philip Domeisen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Baars Ronny Mazenauer am Ball. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)Baars Ronny Mazenauer am Ball. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
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Cham II - Baar 1:2

«Unnötiger Duselsieg»

Baar dagegen, trainiert vom früheren Profi Roland Widmer, konnte seine Siegesserie in der laufenden Rückrunde fortsetzen. Zuvor hatte das Team gegen Erstfeld (10:0) und Ibach (1:0) gewonnen. Den Weg zum Sieg ebneten Jan Gehrig und Fatlum Sylejmani, die mit ihren Treffern die Baarer wieder auf den zweiten Rang und damit auf den ersten Aufstiegsplatz hievten. «Mit dem Auftakt in die zweite Meisterschaftshälfte bin ich natürlich mehr als zufrieden. Drei Siege – was will man mehr?», sagte Widmer. Doch restlos zufrieden zeigte sich der 50-Jährige nicht: «Heute war ein Nervenspiel, ein unnötiger Duselsieg. Zur Pause müssten wir höher führen. Wir machten uns das Leben am Schluss selber schwer.»

Die Gäste waren vor allem in der ersten Halbzeit spielbestimmend und verzeichneten ein klares Chancenplus. Nur dank einem überragenden Sebastiano Gallo im Kasten der Chamer, der mit seinen unzähligen Paraden glänzte, stand es zur Pause «nur» 2:0 für die Gäste. Widmer sagte dazu: «Die Effizienz ist sicher ein Manko. Wir müssten nach 45 Minuten 3:0 oder 4:0 führen. Wir zeigten heute zwei Gesichter. Die erste Halbzeit war stark, nach dem Wechsel ging nichts mehr.» Tatsächlich suchte Baar im zweiten Umgang nicht vehement das 3:0. Das Baarer Eigengewächs und Captain Ronny Mazenauer pflichtet dem bei: «Wir haben die Entscheidung nicht konsequent gesucht. Das 2:0 ist immer ein gefährliches Resultat. Prompt sind wir nochmals ins Zittern gekommen. Daran müssen wir arbeiten. Immer hast du das Glück nicht auf deiner Seite.»

Chams Anschlusstreffer zum 1:2 durch Muhammed Cakir kam aus Sicht der Baarer glücklicherweise erst in der 86. Minute. Widmer: «Ich hoffe, dass meine Spieler es kapiert haben. Das war ein Warnschuss vor den Bug. Zuerst siehst du wie der sichere Sieger aus, am Schluss musst doch noch um den Dreier bangen, weil sich eine gewisse Nonchalance bemerkbar machte. Das müssen wir abstellen.»

«Werden Aufstiegsspiele erreichen»

Damit bleiben die Baarer auf Kurs. «Die Aufstiegsrunde ist das erklärte Vorhaben, das wir nun in Angriff nehmen. Der Weg dorthin ist noch lang, doch wir sind auf dem richtigen Weg. Wir können und müssen uns aber in den nächsten Partien steigern, damit wir weiter an der Spitze mitmischen können», stellt Widmer klar. Momentan steht Baar (29 Punkte) auf dem zweiten Rang, zwei Zähler hinter dem Leader Altdorf (31). Das drittplatzierte Sins (28) lauert aber im Nacken. Mazenauer sagt zur Ausgangslage: «Die Gruppe 1 ist spannend. Die Ränge eins und zwei bleiben hart umkämpft. Doch wir wollen in die Aufstiegsspiele und werden diese auch erreichen», verspricht er.

Cham II - Baar 1:2 (0:2)

Eizmoos. – 150 Zuschauer. – SR Aeschbach. – Tore: 37. Gehrig 0:1. 40. Sylejmani 0:2. 86. Cakir 1:2. – Cham: Gallo; Domeisen, Sturzenegger, Suter, Lüthi, Pascal Müller, Curaci (66. Severin Müller), Scherer (74. Cakir), U. Good (46. Wipfli), A. Good, Yilmaz. – Baar: Schelbert; Mäder, Imbach (84. Stutz), Makuka, Ammann, Sylejmani, Basol (58. Birchler), Ward, Mazenauer, Gehrig (79. Ristomanov), Bagashovski.

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