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FUSSBALL: Cham erreicht beide Ziele

Der SC Cham bleibt in der Aufstiegssaison in der Promotion League zu ­Hause unbesiegt. Und er schliesst als Zweiter ab – wegen Punkten am grünen Tisch.
Chams Severin Dätwyler (links) und Cyril Rizzo schenken sich nichts. (Bild: Werner Schelbert (Neue ZZ) (Neue Zuger Zeitung))

Chams Severin Dätwyler (links) und Cyril Rizzo schenken sich nichts. (Bild: Werner Schelbert (Neue ZZ) (Neue Zuger Zeitung))

Bildergalerie: Mehr Impressionen vom Spiel finden Sie unter www.zugerzeitung.ch/bilder

«Klar wollten wir heute das Spiel gewinnen. Wenn du 2:0 führst und dennoch nicht als Sieger vom Platz gehst, kann man nicht ganz zufrieden sein», monierte der Chamer Trainer Jörg Portmann nach dem 2:2 gegen Köniz. Für die Platzherren skorten die beiden Mittelfeldspieler Pascal Bader mit einem Direktschuss aus 35 Metern (26.) sowie Cyrill Gasser auf herrliches Zuspiel von Severin Dätwyler (30.). Für die abstiegsgefährdeten Gäste aus der Bundesstadt trafen Gigic mittels Foulpenalty (53.) und Mallia (77.). Ein Resultat, das sicher in Ordnung ging.

Der Trainer strich auch das Positive heraus: «Wir sind diese Saison auf dem heimischen Eizmoos ungeschlagen geblieben. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und darüber, was sie in ihrer ersten Saison in der Promotion League leistete. Wir sind Zweiter, das verdient Respekt.» Der Verteidiger Michael Keller sagte: «Wer hätte das zu Beginn der Saison gedacht. Unser Ziel war die Klassenzugehörigkeit. Wahnsinn, was wir leisteten – fast wie ein Märchen.» Keller, der seit der Saison 2010/2011 bei Cham spielte, wechselt nun nach Goldau in die 2. Liga interregional, wo der Ex-Chamer Sandro Marini neuer Spielertrainer wird.

Auch der Sportclub-Captain Dominic Schilling verlässt den Verein nach sechs Jahren (wir berichteten). Seine Freude nach dem letzten Heimspiel war gross: «Der Erfolgsgrund war das Kollektiv, also unsere Kameradschaft. Wir hatten keine Häuptlinge im Team.» Eine Runde vor Schluss liegen die Ennetseer hinter dem Challenge-League-Aufsteiger Servette auf dem zweiten Tabellenplatz.

Und sie werden diese Saison auch in diesem Rang beenden, unabhängig vom Ausgang der letzten Partie bei Stade Nyon respektive dem Resultat des SC Kriens. Der Grund: Cham bekommt noch drei Punkte aus der Partie gegen den FC Zürich II vom 30. April (0:2). Weil der FCZ-Nachwuchs mit Leandro Di Gregorio einen nicht qualifizierten Spieler einsetzte, erhält der Sportclub drei Punkte am grünen Tisch. Cham hat damit 55 Zähler auf seinem Konto und kann von Kriens (51) nicht mehr eingeholt werden.

«Das ist einfach menschlich»

Die Kicker vom Eizmoos haben sich zudem direkt für die erste Hauptrunde im Schweizer Cup vom 13. August qualifiziert. Getrübt wurde die Meisterschaft nur vom Verzicht des Lizenzantrags für die Challenge League wegen der hohen Auflagen. Im Anschluss daran war die Punkteausbeute deutlich geringer als zuvor. Der scheidende Dominic Schilling sagt dazu: «Dass wir nach diesem Entscheid in eine Baisse gefallen sind und nicht immer so souverän auftraten, ist verständlich und einfach menschlich. Dass der Traum vom Aufstieg in die Challenge League so abrupt endete, ging sicher nicht ganz spurlos an uns vorbei.»

Michael Wyss

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