Fussball
Trotz unsicherer Saisonfortsetzung: Zug 94 schlägt auf dem Transfermarkt zu

Der Erstligist hat acht Abgänge durch sechs Zuzüge kompensiert. Der Fokus lag auf der Offensive.

Martin Mühlebach
Merken
Drucken
Teilen
Zugs Trainer Vural Oenen (stehend) spricht mit Sportchef Reci Besnik.

Zugs Trainer Vural Oenen (stehend) spricht mit Sportchef Reci Besnik.

Bild: Matthias Jurt (Zug, 17. Oktober 2020)

Noch ist ungewiss, ob die Erstligisten die wegen der Coronamassnahmen unterbrochene Saison 2020/21 fortsetzen dürfen. Nach jetzigem Stand können sich einzig die Promotion-League-Vereine (darunter der SC Cham) darauf freuen. Besnik Reci, der Sportchef von Zug 94, bekennt offen: «Langsam glaube ich nicht mehr daran», ehe er ergänzt, «jedenfalls nicht vor Ende April, Anfang Mai.» Dann, so Reci, würden vermutlich nur noch die restlichen Vorrunden-Nachtragspartien ausgetragen, um die Auf- beziehungsweise Absteiger ausspielen zu können.

Auch wenn es nicht mehr weitergehen sollte: Zug 94 war in der Winterpause auf dem Transfermarkt sehr aktiv. Acht Spieler haben sich anderen Vereinen angeschlossen, darunter mit Roger Eschmann (zu Dietikon) und Mamadou Syla (Allschwil) zwei Stürmer. Diese wurden durch Orcun Cengiz (Uzwil), Kerim Bali (Wohlen) und dem altbekannten Jeff Le Bigonsan (Cham) ersetzt. «Die neuen Offensivkräfte stimmen uns zuversichtlich», sagt Besnik Reci. Die weiteren Zuzüge sind: Liridon Mazreku (Dietikon), Luca Campisi (Zug 94 II) und Torhüter Umberto Soriano (Luzern U21/Perlen-Buchrain).

Frauen und Mädchen dürfen sich freuen

Zudem planen die Zuger, in der kommenden Saison wieder im Frauen- und Mädchenfussball aktiv zu werden. Vorgesehen ist, in der Kategorie 15 bis 19 Jahre sowie mit einem E- oder F-Juniorinnen-Team wieder am Meisterschaftsbetrieb teilzunehmen.