GALVANIK: Die provisorische Lösung ist sicher

Ab 2009 bietet das Kulturzentrum ein schlankeres Programm. Trotzdem erhält es von der Stadt gleich viel Geld wie bisher.

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Die Sanierung der Galvanik wird mehr kosten als veranschlagt. Dennoch erhält das Kulturzentrum gleich hohe Beiträge wie bisher. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Sanierung der Galvanik wird mehr kosten als veranschlagt. Dennoch erhält das Kulturzentrum gleich hohe Beiträge wie bisher. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Seit dem Brand vom 7. September liegt die Galvanik mehr oder minder in Schutt und Asche; an Partys und Konzerte ist dort derzeit nicht zu denken. Der Verein Interessengemeinschaft Galvanik Zug (IGGZ) hatte nach dem Feuer aber rasch reagiert und mit Hilfe der Industrie 45 und anderer Gastorte eine Lösung gefunden, um die meisten der bereits angekündigten Anlässe trotzdem durchzuführen.

Mit diesem Schritt hat die IGGZ quasi das Übergangskonzept vorgezogen, das ab Anfang 2009 hätte angewendet werden sollen. Dann nämlich wird die Stadt Zug wie geplant die Liegenschaft sanieren und umbauen – und das Kulturzentrum wird für eineinhalb Jahre unter dem Label «Galvanik on Tour» an verschiedenen Orten im Kanton gastieren.

Mehr organisatorischer Aufwand
Jetzt ist klar, wie viel Geld der IGGZ dafür zur Verfügung stehen soll. Der Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat der Stadt Zug, die bisherige Beitragsregelung bis Mitte 2010 zu verlängern und den erforderlichen Betriebsbeitrag zu sprechen. Das heisst: Die Galvanik bekommt fürs Jahr 2009 und fürs erste Halbjahr 2010 insgesamt 285'000 Franken.

Das ist gleich viel Geld wie in den Jahren zuvor. Und das, obwohl die Galvanik ein reduziertes Programm bieten wird. Denn, so schreibt der Stadtrat in seinem Bericht: «Das Übergangskonzept erfordert organisatorisch mehr Aufwand und ist trotz weniger Anlässe personalintensiv.»

Welche Konsequenzen derweil die Brandschäden auf die Sanierungskosten haben werden, steht noch in den Sternen. Das Ausmass der Sanierung müsse jetzt, so der Stadtrat, neu beurteilt werden.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.