GALVANIK: Illegale Party in der Galvanik-Ruine gefeiert

Am Samstag hat eine weitere unbewilligte Party in der Zuger Galvanik stattgefunden. Wer dahintersteckt, ist unklar.

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Die «Galvanik» nach dem Brand unmittelbar nach der Sommerpause. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die «Galvanik» nach dem Brand unmittelbar nach der Sommerpause. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Am 7. September hat die Galvanik gebrannt. Seither ist das Kulturzentrum geschlossen und an Partys nicht mehr zu denken. Doch am Samstag war die Galvanik Treffpunkt von Partygängern. In zwei vom Brand nicht stark beeinträchtigten Gebäudeteilen feierte das Volk bis zum Morgen. Die benachrichtigte Zuger Polizei war am Sonntag um 8 Uhr30 vor Ort. Eingeschritten sei sie jedoch nicht, da keine Anzeige vorlag, so die Polizei.

Möglicherweise stecke der «Freundeskreis Trümmertango» hinter der Party, der sich selber als «Kollektiv junger und motivierter Leute» beschreibt und seit Februar etwa Aktionen in der Indukta organisierte oder die ehemalige Rudolf-Steiner-Schule in Baar für einige Stunden besetzte.

Nichts von der Aktion gewusst hat Elija Boss, Geschäftsleiter der Galvanik. «Auch ich habe erst nach der Party erfahren, dass eine stattgefunden hat.»

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.