GALVANIK: Stadtpräsident will für eine gute Lösung sorgen

Das Problem Galvanik habe hohe Priorität, sagt Zugs Stadtpräsident. Doch Versprechen will er keine abgeben.

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Probte aus Protest am Montag auf dem Landsgemeindeplatz: Die Band Burning Drop. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Probte aus Protest am Montag auf dem Landsgemeindeplatz: Die Band Burning Drop. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Ausgespielt: Zuger Musiker stehen auf der Strasse. Die Schliessung der Bandräume – aus feuerpolizeilichen Gründen – im Kulturzentrum Galvanik wirft Wellen. Gesucht sind jetzt Lokale, wo sich die Bands aus dem ganzen Kanton wieder einquartieren können. Einfacher gesagt als getan, sagt Stadtpräsident Dolfi Müller.
Am Mittwoch wird er mit Vertretern der Interessengemeinschaft Galvanik Zug (IGGZ), der städtischen Abteilungen Immobilien und Kultur sowie der Feuerpolizei zusammensitzen. Dabei sollen verschiedene Ideen und mögliche Standorte diskutiert werden. Ein Vorschlag der IGGZ ist es beispielsweise, Schiffscontainer vor der Galvanik aufzustellen.

«Wir können die Bands nicht einfach irgendwo in der Stadt unterbringen», so Müller. Denn Musiker seien schwierige Mieter: «Sie sind laut.» Die Stadt habe bereits andere Gemeinden im Kanton kontaktiert. «Aber auch dort bestehen Wartelisten für solche Lokale», sagt Müller. Er will deshalb nicht versprechen, dass für alle eine Lösung gefunden wird. «Und sollten die Räume in Zug knapp sein, werden wir Bands aus der Stadt bevorzugen.» Das Problem Galvanik sei ihm aber ein Anliegen. «Ich fühle mich in der Pflicht, ihnen gute Dienste anzubieten.»

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.