GASTRONOMIE: Mövenpick: Umsatz höher, kleinerer Gewinn

Höhere Steuern haben letztes Jahr den Gewinn des in Cham domizilierten Gastronomie­konzerns Mövenpick beeinträchtigt. Das Konzernergebnis schrumpfte gegenüber 2007 um 1,9 Prozent auf 20,6 Millionen Franken.

Drucken
Teilen
Logo des Mövenpick-Restaurants in der Stadt Luzern bei der Kantonalbank. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Logo des Mövenpick-Restaurants in der Stadt Luzern bei der Kantonalbank. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der gesamte Gruppenumsatz stieg um vier Prozent auf 1,452 Milliarden Franken. Davon entfielen 559,4 Millionen Franken oder 2,5 Prozent mehr als 2007 auf den Managementumsatz aus Management- und Franchisebetrieben.

Der Konzernbereich Hotels & Resorts expandierte weiter. 95 Hotels waren operativ oder befanden sich im Bau. Der Bereichsumsatz wuchs um sechs Prozent auf 880,8 Millionen Franken. Marche International setzte 338,3 Millionen Franken um, 0,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Der Umsatz der Mövenpick-Restaurants sank um vier Prozent auf 109,9 Millionen Franken, und zwar wegen der Bereinigung der Betriebsstruktur, wie es in der Mitteilung heisst. Mövenpick Wein steigerte die Verkäufe um 7,7 Prozent auf 117 Millionen Franken. Mövenpick zählte letztes Jahr 16.246 Vollzeitbeschäftigte, 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Eine Prognose für das laufende Jahr sei schwierig, hiess es weiter. Ausmass und Dauer des von der Finanzkrise ausgelösten Rückgangs der Weltwirtschaft könnten nicht abgeschätzt werden, doch werde die Rezession den Geschäftsgang von Mövenpick beeinflussen. Die Unternehmung sei auch für unsichere Zeiten strategisch gut aufgestellt.

ap