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Holzgebäude beim Suurstoffi-Areal in Rotkreuz ist ausgezeichnet

Alle drei Jahre und zum vierten Mal zeichnet der Prix Lignum die besten Schweizer Leistungen mit Holz aus. Ein Gebäude auf dem Suurstoffi-Areal belegt den zweiten Platz.
Einblick in die Baustelle des Bürogebäudes S22 auf dem Suurstoffi-Areal. (Daniel Frischherz (Rotkreuz, 2. Oktober 2017))

Einblick in die Baustelle des Bürogebäudes S22 auf dem Suurstoffi-Areal. (Daniel Frischherz (Rotkreuz, 2. Oktober 2017))

Unter 15 Rängen aus fünf Grossregionen vergibt die Jury drei nationale Preise: Gold, Silber und Bronze. Gold geht 2018 an die Bergstation Chäserrugg im Toggenburg SG, Silber an das Bürogebäude S22 auf dem Areal Suurstoffi in Rotkreuz und Bronze an die Langhäuser im Freilager-Areal in Zürich. Dies schreiben die Verantwortlichen in einer Medienmitteilung. Ausserdem wurden vier Sonderpreise Schweizer Holz auserkoren. Zukunftsweisende Arbeiten mit Holz bekannt machen, das sei das Ziel des Prix Lignum, heisst es weiter.

Der Preis wird zum vierten Mal seit 2009 gesamtschweizerisch verliehen. Zugelassen waren Bauwerke, Innenausbauten, Möbel und Kunstwerke aus der Schweiz oder dem Fürstentum Liechtenstein, die zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 28. Februar 2018 fertiggestellt wurden.

Prix Lignum

Der Prix Lignum 2018 mit Sonderpreis Schweizer Holz wird auf nationaler Ebene am 27. September 2018 in Bern vergeben. Am 28. September 2018 folgen die regionalen Preisverleihungen in den fünf Preis-Regionen: West, Mitte, Nord, Ost und Zentrum. Pro Region legte eine Jury je einen 1., 2. und 3. Rang sowie zwischen zwei und acht Anerkennungen fest. Aus den Rängen der Regionen kürte die nationale Jury Gold, Silber und Bronze sowie vier Sonderpreise Schweizer Holz.

Silber für Höhenrekord mit Holz

Das Bürogebäude S22 auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz wird mit Silber ausgezeichnet. Auf der Suurstoffi schwingt sich das Holz zu neuen Höhen auf, die bisher dem Stahlbeton vorbehalten waren. Das 36 Meter hohe Hochhaus ist ein Leuchtturm für die Branche. Es zeigt eindrücklich, dass sich die Grenzen seit den neuen Brandschutznormen verschoben haben. «Holz kann und darf ein Hochhaus tragen – und es muss nicht verkleidet werden», heisst es in der Medienmitteilung. Der Rohbau präge die Räume mit einer Präzision, die die Genauigkeit der Vorfabrikation zelebriere. Die Unterzüge und Stützen zonieren die Büros imposant und sorgen für eine behagliche Arbeitsatmosphäre, heisst es in der Mitteilung der Preisverleiher. So viel auf einmal, das könne nur Holz. Das Projekt setze jedes Material bewusst ein: Beton trägt den Kern, Baubuche nimmt die hohen Lasten auf, in der Fassade trägt Brettschichtholz aus Fichte und Tanne. Die Holz-Beton-Verbundelemente der Decken würden verschiedene Funktionen platzsparend integrieren und so einen ökonomischen Vorteil schaffen. «Die Entwicklung, die dahintersteckt, ist zukunftsweisend, weil sie die Vorteile der Vorfabrikation geschickt ausnutzt», schreiben die Preisverleiher weiter.

Wanderausstellung in der ganzen Schweiz

Alle eingereichten Projekte zum Prix Lignum 2018 werden auf der Homepage www.prixlignum.ch präsentiert. Wanderausstellungen zeigen die Preisträger 2018 ab diesem Herbst bis Ende 2019 in allen Landesteilen. (vv/PD)

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