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GEBIETSPLANUNG: Zug und Baar starten neue Planung für Gebiet Unterfeld

Zug und Baar setzen auf einen Neustart für die Planung des Gebiets Unterfeld. Ein neues Grossprojekt soll es nicht geben, stattdessen sollen einzelne Baufelder entwickelt werden.
Klein-Manhattan in Zug? So soll das Quartier Unterfeld aussehen. (Bild: Visualierung PD)

Klein-Manhattan in Zug? So soll das Quartier Unterfeld aussehen. (Bild: Visualierung PD)

Die Baarer Stimmberechtigten hatten den Bebauungsplan abgelehnt, die Stadtzuger hatten ihn ganz knapp angenommen. Nach dem Nein haben sich die Behörden von Baar und Zug rund drei Monate Zeit genommen, um sich über das weitere Vorgehen zu einigen. Gemäss dem kantonalen Planungs- und Baugesetz ist es Aufgabe der beiden Gemeinden, eine neue Planung vorzulegen, sonst entfällt die allgemeine Bebauungspflicht auf dem Gemeindegebiet von Baar.

Eine Koordination über die Gemeindegrenze hinweg sei weiterhin angezeigt, schreiben die beiden Gemeinden in einer Mitteilung vom Montag. «Wir nehmen die Kritik am abgelehnten Bebauungsplan ernst und wollen eine zielführende Lösung erarbeiten.»

Von einem zusammenhängenden Grossprojekt wollen sie allerdings Abstand nehmen. Stattdessen sollen Baufelder entwickelt werden, die sich an Strassen, Wegen und Freiräumen orientieren und etappenweise und unabhängig überbaut werden können.

In den kommenden Wochen soll das weitere Vorgehen konkretisiert und mit den Grundeigentümern beraten werden. Geprüft werden beispielsweise auch Workshops, um Ideen und Meinungen abzuholen. Bis zu den Sommerferien soll das weitere Vorgehen festgelegt werden.

(sda)

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