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GEBÜHREN: Pendler müssen in Zug tiefer in die Tasche greifen

Die Stadt Zug muss sparen. Deshalb wird Parkieren ab 2014 teurer – zumindest für Pendler, die auf ein Auto angewiesen sind. Zudem steigen die Gebühren, wenn die Feuerwehr wegen Fehlalarmen ausrücken muss.
In der Stadt Zug steigen die Gebühren für Pendlerparkplätze. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

In der Stadt Zug steigen die Gebühren für Pendlerparkplätze. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Für fünf Franken pro Tag können Pendler ihr Auto auf verschiedenen öffentlichen Parkplätzen der Stadt Zug (u.a. Herti Nord, Hafenweg, Allmendstrasse) stehen lassen. Diese Tagespauschale steigt per 1. Januar 2014 auf acht Franken. Dies hat der Zuger Stadtrat am Mittwoch bekanntgegeben. «Der Stadtrat hat diese Erhöhung im Rahmen der Spar- und Verzichtsplanung beschlossen», sagt Sicherheitsvorsteher Andreas Bossard. Die bisherigen Tarife galten seit 20 Jahren. Der Stadtrat rechnet mit Mehreinnahmen von 120'000 Franken. Davon fliessen 70'000 Franken in das neue Parkleitsystem, das voraussichtlich im Herbst 2014 in Betrieb gehen wird.

Feuerwehr: 1525 Franken für einen Fehlalarm

Neue Tarife gelten auch bei der Feuerwehr: Fast hundert Mal pro Jahr rückt die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug wegen Falsch- und Fehlalarmen aus, die durch automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst werden. «Das ist fast doppelt so viel als noch vor 20 Jahren. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl auf diesem hohen Niveau gehalten. Das verursacht bei der Feuerwehr grosse Einsatzkosten», sagt Andreas Bossard. Diese Kosten seien in der Vergangenheit nicht mehr durch die Verursacher gedeckt worden. «Deshalb haben wir auch hier erstmals seit mehr als 20 Jahren die Tarife erhöht.»

Ab Anfang des nächsten Jahres verrechnet die Feuerwehr fix 1525 Franken, wenn sie wegen eines Fehlalarmes ausrücken muss. Dieser Betrag deckt die Vollkosten, welche mit dem Einsatz verbunden sind. Bisher betrug die Entschädigung 200 bis 1000 Franken.

Erhöht werden auch die Tarife der Feuerschau. Neu kosten Festkontrollen in Zelten oder Hallen je nach Grösse der Veranstaltung zwischen 80 und 120 Franken. Bisher waren diese Dienstleistungen gratis. «Wir haben bei der Preissetzung mit den Städten Zürich und Luzern verglichen und die Tarife im gleichen oder teilweise in einem leicht tieferen Bereich angesiedelt», sagt Andreas Bossard. Die neuen Tarife treten ab am 1. Januar 2014 in Kraft.

pd/rem

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