GEDENKTAGE: Armee sagt Morgarten-Schiesswettkampf ab

Ausgerechnet zur 700-Jahr-Feier der Schlacht am Morgarten hat die Armee einen dort geplanten Militärschiesswettkampf absagen müssen. Das traditionelle Morgartenschiessen ist davon aber nicht betroffen.

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Impression vom Morgartenschiessen im Jahr 2014. (Archivbild: Zuger Zeitung)

Impression vom Morgartenschiessen im Jahr 2014. (Archivbild: Zuger Zeitung)

Laut den Organisatoren des Militärschiessens an der historischen Stätte bei Oberägeri hatten sich nicht genügend Teilnehmer angemeldet.Für die Austragung des Wettbewerb zuständig gewesen wäre das Kommando der Territorialregion 3 der Schweizer Armee. Aufgrund der tiefen Teilnehmerzahl hätte kein würdiges Schiessen durchgeführt werden können, teilten die Organisatoren mit.

Die Projektleitung der Morgarten-Jubiläumsfeierlichkeiten reagierte in einer Mitteilung überrascht und mit Unverständnis. Die Absage sei eine "für die Schützen verpasste Chance". Der Militärschiesswettkampf über 50 und 300 Meter hätte am 14. November am Schauplatz der Geschehnisse von 1315 beim Morgarten-Denkmal in Oberägeri stattfinden sollen.

Das zivile Morgartenschiessen, das heuer zum 102. Mal stattfindet, geht tags darauf, am 15. November, wie geplant über die Bühne. Es bildet den Abschluss der diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten. Im vergangenen Jahr nahmen daran gut 1300 Gewehr- und 1600 Pistolenschützen teil. (sda)