GEFANGENENTRANSPORT: Gefangene: An Händen und Füssen fesseln

Damit der Zuger Polizei nicht noch einmal ein Gefangener entwischt, gibts nun bindende Vorschriften.

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(Symbolbild Bruno A. Arnold/Neue LZ)

(Symbolbild Bruno A. Arnold/Neue LZ)

Am 3. April 2009 gelang einem 28-jährigen Beschuldigten während eines Polizei­transports vom Gerichtsgebäude in die Strafanstalt die Flucht. Der Häftling war mit Handschellen (vorne) gefesselt. Er wurde von zwei Polizisten begleitet.

Kantonsrat Moritz Schmid (SVP, Walchwil) nahm dies zum Anlass, mit einer Interpellation den Gefangenentransport zu hinterfragen. In seiner Antwort stellt der Regierungsrat fest, dass die Zuger Polizei diese Transporte nicht auf die leichte Schulter nehme.

Man habe nach der Flucht die bestehenden Weisungen und Vorgehens­weisen überprüft und sei zum Schluss gekommen: In Zukunft werden bei den Gefangenentransporten die Hände auf dem Rücken gebunden und zusätzlich Fussfesseln angelegt.

Bestehe bei festgenommenen Personen ein erhöhtes Fluchtrisiko, müssten diese Personen durch das begleitende Personal zusätzlich mittels Körperkontakt geführt werden.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.