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Geheimtipps abseits der grossen Seen

Wer in diesen heissen Tagen ein ruhiges Badeplätzli sucht, wird im Lorzentobel, in der Gemeinde Menzingen und in der Reussebene fündig. Wir haben für Sie ein paar besondere Orte aufgesucht.
Rahel Hug
Unsere Karte zeigt die fünf ausgewählten Badeplätze.

Unsere Karte zeigt die fünf ausgewählten Badeplätze.

Planschen am Grenzfluss

Die Reuss führt zurzeit wenig Wasser. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 31.Juli 2018)

Die Reuss führt zurzeit wenig Wasser. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 31.Juli 2018)

Die Grenze zwischen Zug und dem Aargau verläuft auf einer Strecke von 11,5 Kilometern von Rotkreuz bis zum Reussspitz entlang der Reuss. Die Zollhausbrücke verbindet die Gemeinden Sins und Hünenberg miteinander. Nur wenige Minuten von der schönen alten Holzbrücke entfernt befindet sich ein Badeplatz, der in der Regel nicht ganz ungefährlich ist, da die Strömung der Reuss an dieser Stelle stark ist. Im Moment allerdings führt der Grenzfluss nur wenig Wasser. Bleibt man nahe beim Ufer, lässt es sich also wunderbar die Füsse abkühlen. Ein Abenteuer ist übrigens auch eine Tour mit dem Gummiboot auf der Reuss. Dies ist allerdings nur etwas für gute Schwimmer – und es gilt, die Flussregeln der SLRG genau zu beachten. (rh)

Die Dusche der Burgherren

Der Schwarzenbach-Wasserfall in Allenwinden. Bild: Werner Schelbert (Allenwinden, 3. August 2018)

Der Schwarzenbach-Wasserfall in Allenwinden. Bild: Werner Schelbert (Allenwinden, 3. August 2018)

Diese Erfrischung muss man sich redlich verdienen – zumal bei den aktuellen Temperaturen. Denn der Weg zum Wasserfall nahe der Wildenburg führt vom Parkplatz bei der Tobelbrücke zunächst etwa eine Viertelstunde steil hinauf. Wer diese Mühen auf sich genommen hat, erwartet als erste Belohnung etwas Abkühlung dank des Blätterdachs im Wald. Anschliessend geht es ein Stück hinunter, bis man den Wasserfall des Schwarzenbachs erreicht. Wer schon dort ist, soll die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, hoch zur Wildenburg zu gehen. Die Ruine der Wohnburg der Herren von Hünenberg aus dem frühen 13. Jahrhundert bietet neben einem Einblick in die Geschichte einen Ausblick über das Lorzentobel. (bier)

Der kleine, aber feine See

Der kleine Holzsteg lädt zum Verweilen ein. Bild: Werner Schelbert (Finstersee, 1. August 2018)

Der kleine Holzsteg lädt zum Verweilen ein. Bild: Werner Schelbert (Finstersee, 1. August 2018)

Nur einen Steinwurf von Finstersee entfernt liegt der Wilersee. Idyllisch eingebettet in die Menzinger Moränenlandschaft, lockt er im Sommer Einheimische für eine schnelle Abkühlung an. Nach einem Sprung ins kühle Wasser ist man in kurzer Zeit quer über den See geschwommen und sonnt sich danach auf dem kleinen, aber feinen Holzdeck. Die umstehenden Bäume spenden wohltuenden Schatten, sodass der Ufersteg zum Verweilen und Geniessen einlädt. Ein nagelneues WC-Häuschen wurde kürzlich beim Badeplatz aufgestellt. Es herrscht familiäres Beisammensein, Schulfreunde und Nachbarn treffen sich zum Schwimmen und Plaudern. Und nicht zuletzt gibt der Toteissee der sportlichen Wilersee-Stafette im Herbst ihren Namen. (vv)

Von der Hölle in den Himmel

Entlang der Lorze, flussaufwärts von den Höllgrotten, befinden sich viele schöne Badeplätze. Bild: Werner Schelbert (Baar, 3. August 2018)

Entlang der Lorze, flussaufwärts von den Höllgrotten, befinden sich viele schöne Badeplätze. Bild: Werner Schelbert (Baar, 3. August 2018)

Der Lorze entlang von der ehemaligen Spinnerei zu den Höllgrotten zu wandern, ist wohl eine Erfahrung, die die meisten Schüler im Kanton Zug gemacht haben. Schon hier bieten sich – selbst in diesen Tagen – mehrere Möglichkeiten, in Badewannen zu steigen, die sich unter den Flussstufen sammeln. Wer sich darauf respektive darin einlässt, erlebt den zu dieser Gegend geradezu passenden Aufstieg von der (Hitze)Hölle in den Himmel. Tipp: Meistens sind die Stellen flussabwärts der Höllgrotten bereits besetzt. Wer etwas Geduld aufbringen kann, sollte noch einige hundert Meter flussaufwärts gehen. Und wer selbst nach einem Flussbad keine Abkühlung empfindet, dem können nur noch die Höllgrotten helfen. (bier)

Baden zwischen zwei Welten

An der Sihl fällt das Entspannen leicht. Bild: Werner Schelbert (Menzingen, 1. August 2018)

An der Sihl fällt das Entspannen leicht. Bild: Werner Schelbert (Menzingen, 1. August 2018)

Bei der Strafanstalt Bostadel bildet die Sihl die Grenze zwischen den Kantonen Zug und Zürich. Hier lässt es sich – ja, sogar auf der aus Zuger Sicht «falschen Seite» – ebenfalls gut planschen. Die grossen Steine bilden mehrere natürliche Stühle, von wo aus man die Seele im leichten Luftzug und die Füsse im fliessenden Wasser baumeln lassen kann. Wer es aktiver mag, der findet eine Feuerstelle. Wer mit überraschendem Wissen glänzen will, erwähnt, dass die Rundbrücke in der Nähe die erste ihrer Art in ganz Europa war. Wenn wir gerade dabei sind: Wie die Menzinger Fachkommission MänzigeHell, die sich den Themen Freizeit, Erholung und Tourismus widmet, weiss, habe sich anstelle der Strafanstalt einst ein Bad befunden. (bier)

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