Leserbrief

Gelassen bleiben

«Es ist absolut dämlich, jetzt zu wandern», Ausgabe vom 8.April

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In einem Leserbrief ereifert sich Margaretha Zürcher, dass Nik Hartmann das wandern in der heutigen Coronazeit als «dämlich» betitelt. Dass Frau Zürcher aber nun die Aussage dämlich als Beleidigung der Weiblichkeit durch Nik Hartmann und natürlich der ganzen Männlichkeit erkennt, muss doch schon sehr viel Fantasie haben.

Frau Zürcher, ich kann Ihnen versichern, ich und die ganze Männlichkeit und auch der Duden wären nicht auf diese Idee gekommen, dass der Begriff «dämlich» eine Weiblichkeitsbeschimpfung ist. Anscheinend gibt es für Sie in der heutigen Zeit keine anderen Probleme, Gratulation.

Carlo Baldelli, Neuheim


Die ganze Aufregung um Nik Hartmanns Äusserungen zu Wanderern und Velofahrern bringt doch nichts und belastet am Ende nur jene, die sich ihr hingeben. Natürlich hat er diese Bevölkerungsgruppe beleidigt. Als Wanderer gehöre ich auch dazu. Aber dieser Nik Hartmann hat in einem anderen Interview auch geäussert, dass er mit seiner Familie nach Grönland geflogen(!) sei, um dort seinen Kindern die Gletscherschmelze zu zeigen und sie für den Klimawandel zu sensibilisieren. Natürlich kann man so jemanden ernst nehmen. Muss man aber nicht. Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit und erfreuen sich am Frühlingserwachen der Natur.

Thomas Lötscher, Neuheim