GELATERIA-PAVILLON: Noch scheidet der Schleck-Tempel die Geister

Seit einem Jahr steht in Zug am See ein neuer Kiosk. Genauer gesagt gibts Glace in pseudogüldenem Ambiente. Nicht alle sind zufrieden.

Drucken
Teilen
Beliebt und doch umstritten: Kiosk und Wartehalle für die Schiffsstation. Besonders die Wände des Baus gefallen nicht allen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Beliebt und doch umstritten: Kiosk und Wartehalle für die Schiffsstation. Besonders die Wände des Baus gefallen nicht allen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Ich finde die Architektur des Kiosks scheusslich – irgendwie sieht es so aus, als ob die Wände von Anfang an schmutzig gewesen wären», kritisiert eine junge Mutter mit Kind und blickt auf die wahrlich mit Schlieren, Tropfnasen und Fingerabdrücken übersäte Messingfassade des Pavillons.

Ganz anderer Meinung sind da zwei ältere Damen, welche die Architektur des neuen Kiosks als «sehr gelungen» bezeichnen.

Es besteht kein Zweifel: Viele Zuger haben den neuen Pavillon am Seeufer schätzen gelernt. Andere haben sich mit dem 800'000 Franken teuren «Nugget» am Seeufer noch nicht angefreundet.

Überwiegend positiv bewertet Regula Kaiser, Beauftragte für Stadtentwicklung und Stadtmarketing, indes Jahr eins des Pavillons. «Die Patina auf der Fassade zeigt, dass das Gebäude lebt – das ist super.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.