GELD: Die SP kämpft gegen die Pauschalsteuer

Zweistellige Millionenbeträge bezahlen die Reichsten jährlich dem Fiskus im Kanton Zug. Wenn es nach der SP ginge, soll bald der letzte Vorhang für die Paschalsteuer fallen.

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Die Villa Butterfly in Baar, die nun Kimi Räikkönen sein eigen nennt. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Villa Butterfly in Baar, die nun Kimi Räikkönen sein eigen nennt. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Leiter für natürliche Personen in der Zuger Steuerverwaltung, Philipp Moos, weiss, wie viel die jeder Zuger dem Fiskus bezahlen muss. Genaue Beträge lässt er sich im Gespräch mit unserer Zeitung nicht entlocken, doch handle es bei den Reichsten um zweistellige Millionenbeträge pro Jahr. Fakt ist, dass die Pauschalbesteuerung den Kanton Zug für viele reiche Prominente als Wohnsitz attraktiv macht. Jüngstes Beispiel ist der finnische Formel-1-Star Kimi Räikkönen, der seinen Wohnsitz neu in Baar hat ( zum Artikel » ).

Gegen die Pauschalbesteuerung für vermögende Personen ohne regelmässigen Erwerb in der Schweiz will nun die Zuger SP eine Volksinitiative lancieren. Falls die Regierung ein hängiges Postulat von SP-Kantonsrat Martin B. Lehmann zur Abschaffung der Steuerprivilegien für vermögende Ausländer negativ beantwortet, soll so bald als möglich mit dem Sammeln von Unterschriften begonnen werden.

Wolfgang Holz/red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.