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SC Steinhausen: Geldsegen fürs
neue Klubhaus

Gute Neuigkeiten für die Fussballer: Der Regierungsrat unterstützt den 3.-Ligisten SC Steinhausen beim Neubau des Klubhauses mit maximal 250000 Franken aus dem kantonalen Swisslos-Sportfonds.
Ruedi Burkart
SC-Steinhausen-Präsident Bruno Kamm mit dem 1990 erbauten Klubhaus im Hintergrund. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 5. Juni 2018))

SC-Steinhausen-Präsident Bruno Kamm mit dem 1990 erbauten Klubhaus im Hintergrund. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 5. Juni 2018))

28 Jahre lang hat das Klubhaus auf dem Sportplatz Eschfeld treu seinen Dienst verrichtet. Grosse Siege wurden dort begossen, bittere Tränen nach herben Niederlagen vergossen. Doch diese Zeiten im liebevoll genannten «Clubhuus» sind nun bald definitiv vorbei, die Tage des Zweckbaus sind gezählt. Am übernächsten Samstag, 16. Juni, findet das «Abbruchfest» statt, zwei Tage später starten die Arbeiten. Wann mit dem Bau des neuen Klubhauses begonnen wird, ist jedoch noch offen. «Wir legen im Juli oder August los», sagt Bruno Kamm, seit 2009 Präsident des SC Steinhausen.

Dass der Klub im Rahmen der anstehenden Totalsanierung der Fussballplätze auf der Anlage Eschfeld ein neues, modernes Klubhaus mit zusätzlichen Garderoben erstellen will, war von vornherein klar. Auch deshalb, weil man zusätzlichen Platz, sprich Garderoben, braucht. Auf einen laut Kamm «siebenstelligen Betrag» sind die Kosten für das neue Klubhaus mit zusätzlichen Umkleide- und Duschmöglichkeiten veranschlagt; ein imposanter Betrag für den Klub mit total 330 aktiven Mitgliedern und aktuell 18 gemeldeten Teams.

Eine Viertelmillion macht alle glücklich

Der SC Steinhausen stellte einen Antrag auf finanzielle Unterstützung aus dem kantonalen Swisslos-Fonds. Vor wenigen Tagen nun die positive Nachricht: Der Regierungsrat unterstützt den innovativen Verein beim Neubau des Klubhauses mit maximal 250000 Franken. «Über diesen Betrag sind wir natürlich sehr froh», freute sich Kamm. Was, wenn keine finanzielle Unterstützung von auswärts gekommen wäre? Der Vorstandsvorsitzende: «Wir hätten natürlich trotzdem gebaut. Es hätte noch andere Finanzierungsmöglichkeiten gegeben.»

Crowdfunding für neuen Kunstrasen: FC Hünenberg sammelt 51500 Franken

Bis gestern, Dienstag, lief die Crowdfunding-Aktion des 4.-Liga-Klubs via der Online-Plattform
«I believe in you». Das Vorhaben: 50000 Franken zu sammeln für die Renovation des Kunstrasenplatzes (diese Zeitung berichtete). Jetzt ist klar: Die Hünenberger haben ihr ehrgeiziges Ziel erreicht. Total 159 Unterstützer sicherten Beiträge zu, insgesamt kamen exakt 51452 Franken zusammen. «Wir freuen uns über das Gelingen dieses Projekts», äussert sich Christoph Stuber, Marketing-Chef des FCH. Es sei jedoch erst ein Etappensieg auf dem Weg zum dringend notwendigen neuen Kunstrasen. Am Montag, 18. Juni, stimmt die Gemeindeversammlung Hünenberg unter anderem über einen 950000-Franken-Kredit für die Totalsanierung des Kunstrasenplatzes ab. Maximal 10 Prozent muss der Fussballklub beitragen. Stuber: «Die Schweiz trägt ihr WM-Spiel gegen Brasilien am Tag vor der Gemeindeversammlung aus. Das ist sicher nicht schlecht für uns.» So würden hoffentlich genug fussballinteressierte Stimmberechtigte an der Versammlung teilnehmen. Und für den neuen Kunstrasen votieren (rubu)

Der Zeitplan sieht vor, dass nach dem «Abbruchfest» vom 16. Juni der Startschuss zur Sportplatzrenovation abgefeuert wird. Neben dem Abriss des alten Klubhauses und der Errichtung des neuen, fahren die Bagger auch bei den vor mehr als 30 Jahren in Betrieb genommenen Fussballplätzen auf. Der Hauptplatz (Eschfeld 1), mit einer Beleuchtung versehen und vom Fussballverband abgenommen bis zur 2. Liga inter, erhält einen neuen Naturrasen. Das Nebenspielfeld (Eschfeld 2), aktuell noch mit einem Naturrasen und zu klein für Meisterschaftsspiele der Erwachsenen im 11er-Fussball, wird vergrössert und erhält einen Kunstrasen.

Damit immerhin in der Vorrunde der Saison 2018/19 trotz der ganzen Bauerei auf dem heimischen Platz gespielt werden kann, wird das Eschfeld 2 erst im kommenden Winter saniert. «Wir haben vom Fussballverband eine Ausnahmebewilligung erhalten und können unsere Heimspiele in Steinhausen spielen. Auch jene in der 3. Liga», freut sich Kamm. Allerdings ohne funktionierendes Klubhaus. «Wir werden improvisieren und wissen uns zu helfen», beschwichtigt der Präsident. Klubhaus und Spielfelder sollen im Sommer 2019 fertiggestellt sein.

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