Geldstrafen für Stadion-Randalierer

Die Zuger Staatsanwaltschaft hat zwei Männer gebüsst, die bei der Eröffnung der Bossard-Arena eine Scheibe eingeschlagen hatten.

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Die zerstörte Scheibe ist inzwischen wieder geflickt worden. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die zerstörte Scheibe ist inzwischen wieder geflickt worden. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Ende August 2010 wurde beim Eröffnungsspiel des neuen Zuger Eishockeystadions im Sektor der Gästefans eine Trennscheibe eingeschlagen. Der Sicherheitsdienst des EV Zug konnte die Täter identifizieren und der Zuger Polizei übergeben. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat nun die Untersuchung gegen einen 19-jährigen Schweizer und einen 39-jährigen Deutschen abgeschlossen. Unter anderem dank der Bilder der Überwachungskameras konnten die beiden überführt und gebüsst werden, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörde in einer Medienmitteilung schreibt.

Beide haben Stadionverbot
Der Jüngere wird mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 30 Franken und einer Busse von 600 Franken bestraft. Die Geldstrafe wurde unter Ansetzung einer Probezeit aufgeschoben. Gegen den Älteren sprach die Zuger Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu 100 Franken und eine Busse von 800 Franken aus. Die Geldstrafe wurde ebenfalls bedingt auferlegt. Beide müssen zudem die Verfahrenskosten von je 450 Franken begleichen. Der EV Zug belegte die zwei Männer zudem mit einem gesamtschweizerischen Stadionverbot.

pd/das