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Leserbrief

Geldverschwendung gegen die Verkehrssicherheit

Zu den eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober

Nun lächeln sie wieder mit professionell gestylter Visage von den Plakatwänden: Wir sollen nicht mehr auf den Verkehr aufpassen, sondern uns von so viel Charme berücken lassen und für so viel Nettigkeit unsere Stimme geben. Jede Nationalratswahl bringt im Kanton Zug einen neuen Rekord, mindestens nach dem finanziellen Aufwand und nach der Zahl von aussichtslosen Füllkandidaten auf den Zuträgerlisten. Als Gegengewicht kann man ohne Übertreibung sagen: Noch nie so wenig Information für so viel Geld! Irgendwie sehne ich mich nach der «guten alten Zeit» im vergangenen Jahrhundert zurück, als die Plakatiererei durch amtliche Verfügung auf die letzten zwei bis drei Wochen vor dem offiziellen Abstimmungstag beschränkt blieb.

Zwei interessante Details innerhalb der grossen Geldverschwendung: Die Parteien mit den grössten Geldmitteln wehren sich hartnäckig gegen die Offenlegung ihrer Finanzquellen und damit der Abhängigkeiten im Stimmverhalten nach den Wahlen. Zum zweiten fällt auf, dass ausgerechnet jene Parteien mit der grössten Kelle anrühren, welche den Staat am hartnäckigsten zur Knausrigkeit zwingen wollen.

Jürg Röthlisberger, Cham

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