Leserbrief

Gelebte Werte machen den Inhalt

Zum geplanten Namenswechsel der CVP Schweiz

Drucken
Teilen

Mit Aussagen wie «Mitte – nichtssagend und austauschbar» wird Stimmung gemacht für die Beibehaltung des «C» im Parteinamen der CVP. Diese emotional geprägte Aussage ist ebenso fragwürdig wie die Wahrnehmung der CVP als katholische Partei durch einen grossen Teil der Bevölkerung.

Glaubwürdige Politik lebt nicht allein vom Namen einer Partei, sondern von den gelebten Werten. Diese werden durch den Namenswechsel nicht verlassen. Eine Mittepolitik ist eine viel differenziertere Politik als eine Politik an den Polen links und rechts. Mit unserer christlichen Grundhaltung betreiben wir national und kantonal nicht nur eine eigenständige Politik, sondern üben auch eine Funktion als Brückenbauerin zwischen den Interessen von links und rechts aus. Um diese Aufgaben auch weiterhin erfüllen zu können, bedarf es einer breiteren Parteibasis. Diese Zukunft liegt in zusätzlicher Wählerschaft – realistischerweise – in den Händen unserer Jugend ... und diese spricht sich für einen Namenswechsel aus.

Heute steht der Namenswechsel im Mittelpunkt der Gespräche, ab morgen zählen die politische Arbeit und das neue Etikette.

Sagen wir deshalb Ja zum Namenswechsel und konzentrieren wir uns vor allem auf das Morgen!

Peter R. Hofmann, Leiter Geschäftsstelle CVP Kanton Zug, Oberägeri