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Zuger Seefest: Gelungene Premiere, ruhige Atmosphäre

Das Zuger Seefest wurde erstmals vom Verein Zug Sports organisiert. OK-Präsident Daniel Schärer zieht ein positives Fazit: viel Lob, eine entspannte Stimmung, ein erfolgreicher Auftakt, der auf jeden Fall ausbaufähig ist.
Cornelia Bisch
Gemütliche Stimmung herrschte in den verschiedenen Zonen mit unterschiedlicher musikalischer Unterhaltung . (Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 23. Juni 2018))

Gemütliche Stimmung herrschte in den verschiedenen Zonen mit unterschiedlicher musikalischer Unterhaltung . (Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 23. Juni 2018))

Das in kurzer Zeit noch zustande gekommene, zweitägige Zuger Seefest war laut OK-Präsident Daniel Schärer von Zug Sports ein voller Erfolg. «Wir sind grundsätzlich wirklich sehr zufrieden», bestätigt er auf Anfrage. «Natürlich hatten wir das nötige Wetterglück. Aber auch einige organisatorische Massnahmen haben sich ausbezahlt.» Die neuen Fest-Organisatoren des Vereins Zug Sports haben grundsätzlich auf dem Konzept der Feuerwehr aufgebaut, die bisher für die Durchführung des Fests verantwortlich war.

Einige Änderungen wurden jedoch initiiert. «Den Gastrobereich haben wir neu organisiert. Auf das Bon-System wurde verzichtet, die einzelnen Stände mit den gleichen Anbietern homogenisiert», erklärt Schärer. Dadurch sei mehr Raum, mehr Luft entstanden. «Die Aufteilung in verschiedene Zonen hat super funktioniert.» Es gab Bereiche für junge und solche für ältere Leute. «Manche Zonen wie etwa die Retro-Disco zogen ein ganz anderes Publikum an, als wir dachten», so Schärer. Dieses Konzept habe sich bewährt.

Das Feuerwerk über dem Zuger Seebecken (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Grandioses Feuerwerk über dem Zuger Seebecken. (Leserbild: Markus Röösli, 23. Juni 2018)
Grandioses Feuerwerk über dem Zuger Seebecken. (Leserbild: Markus Röösli, 23. Juni 2018)
Die Seepromenade spätnachts. (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Zuckerwatte darf nicht fehlen (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Eine Gruppe Girls beim Polterbend (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Die Band Glaeuffig im Zelt am Gaerbiplatz (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Die Kinder erfreuen sich an der Band Staerne Foifi (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Das Feuerwerk über dem Zuger Seebecken (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Der Keyboarder von Mothership Caldonia (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Goldener Regen über den Dächern von Zug. (Leserbild: Ernst Rohrer, 23. Juni 2018, Altstadt Zug)
Die Katastrophenbucht wurde vom I45 zur Buchtbar verwandelt (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Das Feuerwerk über dem Zuger Seebecken (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Die Sängerin von Mothership Caldonia (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Die Buchtbar (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Auch sie sind vom Sonnenutergang fasziniert (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Ein Selfie während dem Sonnenuntergang (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Auftritt der Basement Roots in der Buchtbar (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Dolfi Müller (links) gratuliert OK-Präsident Daniel Schärer zum gelungenen Fest (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Im Gärbiplatzzelt spielt gerade die Band Raendom und Gäste (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Leute wohin man nur schaut, hier im Vordergrund die VIP Lounge (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Eine der vielen Streetbands, hier mit dem Stueck Pink Panther (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Der Zuger Sonnenutergang fasziniert immer wieder (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Der "Chringel" verleitet immer wieder zum Spielen (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Ein Metzger und ein Arzt am Grill (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Das OK geniesst mal kurz den Ausblick aufs Festgelände (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Diese Besucher sind eher etwas skeptisch (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Dies Strassenkuenstler erfreuen sich am fast fertigen Bildersudoku (Christian H. Hildebrand, Zugerzeitung (Zug, 23. Juni 2018))
Die Staff hatte sichtlich Spass an ihrer Arbeit (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Die Organisatorin Kathrin Sonderegger wird interviewt (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Zwei Kinder kämpfen um die Mütze (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Auf der Rössliwiese konnten sich die Kinder auch frisieren lassen (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Und auch ein bisschen Schminke macht doch Spass (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Die Band Staerne Foifi (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Leute so weit das Auge reicht (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Dixkon, ein Raeggemusiker an der Buchtbar in der Katastrophenbucht (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Grosse Freude bei jung und alt (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Traumwetter am Zuger Seefest (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Was das wohl für eine Frisur gibt? (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Selfietime (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Die kleinen Gaeste lieben die Band Staerne Foifi (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Traumwetter am Zuger Seefest (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Staerne Foifi auf der Rössliwiese (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
Das Fest neigt sich langsam dem Ende zu (Bild: Christian H. Hildebrand, 23. Juni 2018).
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25'000 am Zuger Seefest

Es gab keine Zwischenfälle

«Das Fest lief gänzlich ohne Zwischenfälle ab.» Es sei ein schöner Event gewesen, für den die Organisatoren viel Lob seitens des Publikums und der anwesenden Behördenvertreter geerntet hätten. «Es gab keine Alkoholprobleme und keinen Streit. Der Umsatz war nicht megamässig, aber das war auch nicht das Ziel.» Das Festteam habe super funktioniert. «Was wir uns vornahmen, haben wir auch erreicht. Nun sind wir müde, aber gut drauf», stellte Schärer gestern Abend klar.

Beim Sonntagsbrunch sei man froh gewesen über die wetterfeste Planung. «Die Bäuerinnen haben ein absolut fantastisches Frühstück bereitgestellt. Und es herrschte eine entspannte Atmosphäre.» Auch dieser Programmpunkt, so Schärer, habe noch Entwicklungspotenzial. Es sei aus Rücksicht auf die Anwohner ein eher stiller, stimmiger Event gewesen. «Auch am Samstag haben wir versucht, die Lautstärke gering zuhalten. Ich hoffe, dass dies registriert wurde.»

Motiviert für eine Fortsetzung der Reise

Man sei mit einer gewissen Demut an diese Aufgabe herangetreten, sagt Schärer. «Wir sind sehr motiviert, diese Reise gemeinsam mit der Stadt Zug fortzusetzen.» Weiteres Entwicklungspotenzial sieht Daniel Schärer allemal. «Das Fest sollte meiner Meinung nach nicht grösser, könnte aber durchaus noch etwas vielseitiger werden.» Vor allem hinsichtlich des 50-Jahr-Jubiläums hat er bereits weitere Ideen in petto. «Aber der Start ist uns sicher mal gelungen.»

Insgesamt hätten schätzungsweise 20000 bis 25000 Leute am Fest teilgenommen. «Am Samstag stellte das Feuerwerk einen besonderen Höhepunkt dar.» Dabei habe man das Möglichste herausgeholt. «Will man den Sonntag noch etwas ausbauen, müsste man sicher ebenfalls einen solchen Höhepunkt setzen», ist Schärer überzeugt. «Aber auch die tiefenentspannte Atmosphäre, welche das diesjährige Sonntagsprogramm ausgelöst hat, war total schön.» Viele Familien hätten die Ruhe sehr genossen. Das sei zwar in dieser Form nicht geplant gewesen, aber allgemein sehr geschätzt worden. «Das zeigt einfach auch, dass man nicht jedes Detail durchplanen kann und soll», stellt Schärer fest. Die gewonnenen Erkenntnisse seien recht klar. «Wir wissen, wo wir noch ausbauen, wo wir ansetzen können.»

Für Daniel Schärer war von Anfang an klar, dass er die Organisation nicht nur einmal übernehmen, sondern dieses Engagement im längerfristigen Rahmen wahrnehmen würde. «Für nur einmal lohnt es sich nicht, solch einen Riesenstress auf sich zu nehmen.» Aber nun hätten er und sein Team gezeigt, wozu sie fähig seien. «Die Leute konnten sich selbst ein Bild davon machen. Jetzt warten wir das Feedback ab. Und wenn wir dürfen, können wir einen Mehrjahresplan aus der Schublade ziehen.» Für das 50-Jahr-Jubiläum im nächsten Jahr habe man einen sehr guten Grund, noch einen draufzusetzen.

Daniel Schärer ist dankbar für das Vertrauen, das die Stadt in ihn und sein Team gesetzt hat, noch dazu bei so kurzfristiger Planung. «Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie viel man gemeinsam bewegen kann.» Und es zeige, welch grosses Potenzial die Stadt Zug habe. Auch seitens der Medien sei ihm viel Goodwill entgegengebracht worden. «Ich bin stolz, dass ich in einer Stadt lebe, wo so etwas möglich ist.»

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