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Hünenberg: Gemeinde stellt das Rony-Projekt vor

Interessierte konnten sich am Montag über die Sanierung und Erweiterung der Schule informieren. Fragen gab es unter anderem zur Zukunft des Kindergartens Moos.
Rahel Hug
So sollen die Kindergarten- und Kinderbetreuungsräume im Erweiterungsbau künftig aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

So sollen die Kindergarten- und Kinderbetreuungsräume im Erweiterungsbau künftig aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

34 Jahre hat es auf dem Buckel – und während dieser Zeit sind keine grossen Renovierungsarbeiten am und im Gebäude vorgenommen worden. Die Rede ist vom Schulhaus Rony in Hünenberg. Nicht nur aus diesem Grund muss der Gemeinderat handeln: Es braucht mehr Platz für den Kindergarten, die Kinderbetreuung und für Spezialräume.

Für die Sanierung und Erweiterung des 1984 erstellten Schulhauses liegt nun ein Projekt vor, über das die Bevölkerung am 23. September abstimmen wird. Konkret geht es um einen Baukredit von 18,35 Millionen Franken. Am Montagabend haben Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann, Bauvorsteher Thomas Anderegg, Schulpräsident Ueli Wirth sowie Generalplaner Thomas Baggenstos im Heiri-Saal über das Vorhaben informiert. Viele Sitzreihen blieben leer – ein Zeichen wohl auch dafür, dass die Informationen in der Abstimmungsbroschüre offenbar für viele bereits ausführlich genug sind.

Dass das Familiendorf Hünenberg ein starkes Wachstum bei den Schülerzahlen verzeichnet, ist bekannt. Im Schulkreis Dorf bestehe deshalb «zwingend Handlungsbedarf», führte Ueli Wirth aus. Thomas Anderegg erklärte, weshalb der Gemeinderat entschieden hat, den Doppelkindergarten Moos in das Projekt zu integrieren. Der Kindergarten sei stark sanierungsbedürftig und das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei einer Sanierung wäre problematisch, so der Bauchef.

«Eine planerische Herausforderung»

Spannende Details hatte Thomas Baggenstos von den Röck Baggenstos Architekten AG für die Interessierten parat. So ist im Innenbereich zwischen dem bestehenden Bau und dem Erweiterungsbau eine Passerelle vorgesehen, welche die Elemente verbindet. Zudem soll ein Lift eingebaut werden, damit die Gebäude auch für Rollstuhlfahrer zugänglich sind. Auch in der Umgebung wird sich einiges verändern: «Der Eingangsbereich soll künftig wieder mehr den Kindern gehören», erklärte der Generalplaner. Der Neubau, in dem die Räume für den Kindergarten, die Kinderbetreuung (Mittagstisch und nachschulische Betreuung) sowie die Spezialräume unterkommen, wird mit einer Fassade aus graublauem Welleternit eingekleidet – Material, das auch für den Ersatz der Dächer beim Bestand verwendet werden soll.

Das Vorhaben ist laut Baggenstos «eine planerische Herausforderung». Dies, weil die Arbeiten unter laufendem Schulbetrieb stattfinden sollen. «Es wird genaue Abklärungen brauchen, wann welche Baubereiche durch wen genutzt werden können.» Man führe diesbezüglich bereits Gespräche mit der Schule.

Nach den Ausführungen der Fachleute erhielten die Anwesenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Pius Hürlimann wollte wissen, was mit dem alten Kindergarten Moos geschehe. Die Schwierigkeit sei, antwortete Thomas Anderegg, dass für die Parzelle eine Nutzungsbestimmung gelte. «Diese zu ändern, könnte schwierig werden, da sich der Kindergarten in einer Arealbebauung befindet.» Was mit der Liegenschaft passiert, ist also zurzeit noch offen.

Bedenken wegen zusätzlichem Verkehr

Max Bucher äusserte Bedenken wegen des Mehrverkehrs, der durch die Bauarbeiten entstehen wird. «Bereits jetzt haben wir viel Verkehr, weil viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen», sagte der Anwohner und schlug ein Zufahrtsverbot vor. Regula Hürlimann versprach, den Input aufzunehmen.

Sagt die Stimmbevölkerung von Hünenberg am 23. September Ja zum Baukredit, könnten die Arbeiten für den Neubau im Frühjahr 2019 starten.

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