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Gemeindefusion ist ein Scherz

Ennetsee April, April! Es existieren keine Pläne zur Fusion der Gemeinden Cham, Hünenberg und Risch, wie in der Ausgabe vom 1. April scherzhaft geschrieben stand. Für die drei eingeweihten Gemeindepräsidenten ist klar: Die Eigenheiten der Gemeinden sollen betont werden. Die Zusammenarbeit in der Wirtschaftsregion Zugwest sei gut und ausreichend. Chams Georges Helfenstein (CVP) erwähnt ausserdem: «Die Nähe zum Bürger ginge verloren, für die Politik wie auch für die Verwaltung.» Für Hünenbergs Regula Hürlimann (FDP) ist klar: «Die Identifikation mit der Gemeinde ist gross und damit unter anderem auch das freiwillige Engagement der Bevölkerung.» Letzteres würde bei einer Fusion «zum grossen Teil» verloren gehen. In die gleiche Kerbe schlägt Rischs Peter Hausherr (CVP). Er kenne zudem «diverse Studien, die zeigen, dass grosse Gemeinden mit über 30000 Einwohnern nicht per se erfolgreicher sind.»

Die von Frau Landammann Manuela Weichelt-Picard (ALG) im Artikel erwähnten raumplanerischen Überlegungen für einen «Stadtkanton» sind zwar nicht aus der Luft gegriffen. Doch sie sind gegenwärtig nicht Gegenstand von Regierungsgeschäften.

Ernst zu nehmen sind hingegen die Angaben der kantonalen Direktion des Innern zu den Schritten, die bei einer geplanten Gemeindefusion zu unternehmen sind. Ob diese im Kanton Zug jemals angewendet werden, sei dahingestellt. (bier)

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