Gemeinden kürzen die Förderbeiträge

Cham und Steinhausen kürzen die Förderbeiträge für Minergie-Bauten und Fotovoltaikanlagen. Fachleute begrüssen den Schritt, warnen aber auch.

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Arbeiter installieren Solarpanels der WWZ auf dem Dach der Bossard Arena in Zug. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Arbeiter installieren Solarpanels der WWZ auf dem Dach der Bossard Arena in Zug. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wer im Kanton Zug eine Fotovoltaikanlage realisiert, konnte sich bis anhin aus zahlreichen Fördertöpfen bedienen. Damit ist es nun - zumindest teilweise - vorbei. Nach Baar und Hünenberg im letzten Jahr haben nun auch Cham und Steinhausen ihre Förderrichtlinien angepasst. Davon betroffen sind nicht nur Fotovoltaikanlagen, sondern auch Neubauten im Minergie-Standard.

Jules Pikali, Rotkreuzer Energiefachmann, begrüsst diesen Schritt - auch weil die Förderprogramme der Zuger Gemeinden im Vergleich vorbildlich seien. «Bei Minergie-Bauten nimmt Zug eine Spitzenposition ein», sagt er. Deshalb sei es sinnvoll, dass die Gemeinden ihre finanziellen Mittel nutzen, um andere Energiesparmassnahmen zu unterstützen. Fatal wäre, so Pikali, wenn sich die Gemeinden ganz aus der Energieförderung verabschieden würden.

Silvan Meier

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