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Interview

Josef Ribarys Tatendrang ist ungebrochen

Seit 20 Jahren ist Josef Ribary (FDP) Gemeindepräsident von Unterägeri – und noch hat er nicht genug. Im Kurzinterview erklärt der einzige Anwärter für das Präsidium, welche Projekte er in der nächsten Legislatur anpacken will.
Josef Ribary (Bild: pd)

Josef Ribary (Bild: pd)

Welche Themen werden Unterägeri in den kommenden vier Jahren beschäftigen? Was brennt auf den Nägeln?

Da wir in den letzten Jahren dank der Weitsichtigkeit der Bevölkerung viele zweckmässige Infrastrukturen bauen konnten, brennt bei uns momentan nichts unter den Nägeln. Es gibt einige Themen, die uns in den nächsten vier Jahren fordern werden. Dazu gehören: Die neue Orts- und Raumplanung, das neue Schulhaus im Acher, der Lehrplan 21, aber auch die Finanzplanung muss laufend neu überarbeitet werden.

Was lief in der nun ablaufenden Legislatur nicht optimal? Was kann besser gemacht werden?

Aus meiner Sicht sind die letzten Jahre gut gelaufen. In Unterägeri sind die Einwohnerinnen und Einwohner dynamisch und offen für Neues, so dass wir unser Dorf weiterentwickeln konnten. Mit den neuen Einkaufszentren im Dorf, der Gastronomie und den Gewerbeläden haben wir in den nächsten Jahren eine gute Ausgangslage. Wir sind also gut ­aufgestellt für die Zukunft so unter dem Motto: «Z Unterägeri fühlsch di wohl.»

Welche Eigenschaften bringen Sie mit, um dieses Amt auszuüben?

Ich habe über 20 Jahre Erfahrung in der Politik und bin immer noch voller Tatendrang und Energie für neue Projekte zum Wohl für unser Dorf.

Welche konkreten Projekte wollen Sie anpacken?

Da Unterägeri in den letzten Jahren seine Hausaufgaben gemacht hat, werden wir in den nächsten Jahren eine Konsolidierung haben. Was nicht heisst, dass nicht kleinere oder grössere Projekte anstehen. Grundsätzlich können wir optimistisch in die Zukunft schauen.

Unterägeri ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Wie wollen Sie versuchen, den Dorfcharakter beziehungsweise das Dorf-leben zu erhalten?

Unterägeri hatte in den letzten 30 bis 40 Jahren ein normales Wachstum von plus, minus 1 Prozent. Das belegen die Statistiken. Wir sind weit unter dem Wachstum von anderen Zuger Gemeinden. Der Gemeinderat legt im Dorfkern sehr grossen Wert auf den Dorfcharakter. Das ist uns in den letzten Jahren gut gelungen. Es gibt einige neue Häuser im Dorfzentrum, die den alten Dorfcharakter neu beleben. Über das Dorfleben selber mache ich mir keine grossen Sorgen. Unser Dorf lebt und ist in Bewegung.

Josef Ribary (FDP), Jahrgang 1951, verheiratet, 2 Kinder, Landwirt und Gemeindepräsident.

(lb/cro)

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