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Leserbrief

Gemeinderat Risch politisiert an der Bevölkerung vorbei

«IG kämpft gegen Halbanschluss», Ausgabe vom 7. November

Vor kurzem ist der Flyer der «IG Halbanschluss NEIN» in alle Rischer Haushalte verteilt worden. Darin werden Aussagen gemacht, die so nicht einfach stehen gelassen werden können.

Fakt ist, dass Rotkreuz jeweils zu den Stosszeiten ein Verkehrsproblem hat. Am Morgen gibt es beim Forren-Kreisel Stau, wegen der Pendler, welche nach Rotkreuz zur Arbeit kommen und am Abend, weil sie wieder nach Hause fahren.

Eine Entlastung lässt sich gemäss der Verkehrsstudie vom Kanton Zug nur dadurch lösen, wenn ein Teil der Pendlerströme verlagert wird. Eine Erhöhung der Kapazität beim bestehenden Autobahnanschluss, wie vom Nein-Komitee gefordert, ist aus Platzgründen nicht möglich bzw. würde zu enormen Kosten führen.

Was das Nein-Komitee ebenfalls ausser Acht lässt, ist die Tatsache, dass die heutige Verkehrsführung massiv mehr Einwohner von Risch-Rotkreuz betrifft als die vom Kanton Zug vorgeschlagene und vom Gemeinderat unterstützte Lösung.

Lebensqualität zu fordern, wie dass das Nein-Komitee macht, ist in Ordnung – aber das soll dann für alle Einwohner gelten und nicht nur für die Anwohner der Buonaserstrasse. Es wohnen deutlich mehr Einwohner an der aktuellen Strecke an der Chamerstrasse, Luzernerstrasse bis hin zur Buonaserstrasse, und es ist nicht einzusehen, weshalb diese weiterhin die gesamte Verkehrslast auch aus Meierskappel und Buonas tragen sollten.

Und nur zur Erinnerung, auch da bewegen sich viele Schulkinder und auch diese müssen auf ihrem Schulweg geschützt werden – nicht nur jene an der Buonaserstrasse.

Es wäre wünschenswert, wenn die Diskussion zum Halbanschluss Rotkreuz-Süd wieder faktenbasierter geführt werden könnte und Partikulärinteressen sowie emotionale Scheinargumente einem konstruktiven Dialog zu den flankierenden Massnahmen Platz machen würden, im Interesse aller Einwohner von Risch-Rotkreuz.

Sandra Hauser, Rotkreuz


Knapp tausend Personen haben die Petition der Grünen Risch-Rotkreuz gegen den geplanten Autobahn-Halbanschluss «Rotkreuz Süd» an der Buonaserstrasse unterzeichnet. Mittlerweile hat sich ebenfalls eine Interessensgemeinschaft «Halbanschluss Nein» formiert, deren Mitgliederzahl schnell wächst. Das Zeichen ist deutlich – die Rischer Bevölkerung will keine Verkehrsflut durch ihre Dörfer.

Am 17. Dezember, um 8 Uhr, überreichen die Grünen Risch-Rotkreuz die Petition dem Gemeindepräsidenten und dem Gemeindeschreiber. Nun liegt es am Gemeinderat, dieses eindeutige Signal der Bevölkerung wahrzunehmen und sich klar gegen den Autobahn-Halbanschluss einzusetzen. Auch muss das Rischer Gesamtverkehrskonzept in diesem Punkt revidiert werden.

Hanni Schriber-Neiger, Präsidentin Grüne Risch-Rotkreuz, Rotkreuz

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