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Gemeindeversammlung in Unterägeri: Die grosse Frage nach dem Holz

An der Versammlung vom Montagabend wurden einige Anträge gestellt. Schlussendlich folgten die Anwesenden dem Gemeinderat - welcher nach einem Time-Out eine mehrheitsfähige Lösung präsentierte.
Andrea Muff
Die Frage, ob der Neubau der Schulanlage Acher aus Holz sein wird, wird sich noch klären. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 5. Dezember 2018))

Die Frage, ob der Neubau der Schulanlage Acher aus Holz sein wird, wird sich noch klären. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 5. Dezember 2018))

Die Schulanlage Acher befindet sich in unmittelbarer Nähe der Ägerihalle, wo gestern die Gemeindeversammlung stattfand. Auf dem Gelände der besagten Schulanlage soll nämlich ein neues Schulhaus mit Turnhalle und Singsaal entstehen. Über den Planungskredit in der Höhe von 790 000 Franken stimmten am Montagabend die 270 Unterägerer Stimmberechtigten ab.

Doch bevor die Anwesenden ihre Hände für eine Zustimmung heben konnten, ging gleich zu Beginn der Antrag ein, das Traktandum 6, die CVP- und FDP-Motionen betreffend der Busverbindung zwischen dem Ägerital und Menzingen, vorzuziehen. Hierbei handelte sich um eine Information seitens des Gemeinderates. Da aber ein Antrag gestellt werden sollte, der budgetrelevant sei, zeigte sich die Gemeindeversammlung für das Vorziehen des Traktandums einverstanden.

Die Beschlüsse

An der Gemeindeversammlung vom Montag in der Ägerihalle entschieden die Stimmberechtigten folgendes: Das Protokoll der Versammlung vom 18. Juni wurde genehmigt; vom Finanzplan wurde Kenntnis genommen; das Budget 2019 mit Steuerfuss bei 64 Prozent wurde genehmigt; dem Planungskredit Neubau Schulhaus Acher Mitte mit Turnhalle und Singsaal wurde zugestimmt; die Motion SVP betreffend Beibehaltung/Wiedereinführung der Kleinklassen wurde nicht erheblich erklärt und abgeschrieben; Informationen zu den Motionen (FDP und CVP) betreffend die Busverbindung zwischen dem Ägerital und Menzingen; die Interpellation des Vereins Pro Sankt Anna wurde mündlich beantwortet. (mua)

Fridolin Bossard (FDP), Vorsteher Sicherheit, informierte die Versammlung über den Stand der Verhandlungen. So habe der Regierungsrat Ende November dem Kantonsrat vorgeschlagen, Verstärkungskurse einzusetzen, erklärte Bossard. «Die Gelder dafür sind gesprochen», versicherte er weiter. Die Motionen sollen bewusst nicht abgeschrieben werden, so der Gemeinderat weiter. Für Turi Walker von der CVP Unterägeri reichte das nicht. Er plädierte in seinem Votum für eine Anschubfinanzierung von 25 000 Franken für eine Direktverbindung des Ägeritals mit Menzingen. Zudem soll eine Gruppe gebildet werden, die nach einer langfristigen Lösung sucht – zusammen mit Vertretern der Gemeinde Oberägeri. Über die Anschubfinanzierung konnten die Stimmberechtigten abstimmen – 99 stimmten dafür, jedoch waren 145 Unterägerer dagegen.

Holzbauweise soll in die Planung

Eine Herausforderung bescherte dem Gemeinderat ausgerechnet der Planungskredit für das Projekt Acher Mitte: In der Botschaft war nicht die Rede von einer Holzbauweise. Für Guido Iten von der Korporation Unterägeri ein Unding. Er stellte den Antrag, den Neubau in einer Holzbauweise zu realisieren. Auch das Waldgesetz besagt, dass die Holzbauweise geprüft werden soll, erklärte Gemeindepräsident und Bauchef Josef Ribary (CVP). Nach einem Time-out brachte Ribary eine mehrheitsfähige Lösung auf den Tisch: «Wir machen zwei verschiedene Planungen und lassen beide rechnen. Dann können die Stimmberechtigten darüber befinden.» Dieser Meinung folgte die Versammlung und sprach sich für den beantragten Kredit aus.

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