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«Gemeinsame Elternzeit»

Simone Hutter Elsener von der SP kandidiert für den Nationalrat
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Die Baarerin Simone Hutter Elsener will nach Bern und kandidiert für den Nationalrat.

Simone Hutter Elsener, weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrätin entschieden?

Simone Hutter Elsener: Mit meiner Kandidatur möchte ich in erster Linie die SP Zug unterstützen. Die grosse Motivation dabei ist, dass es vielleicht eine Zuger SP-Vertretung in Bern geben könnte! Eine gute Listenaufstellung ist Bedingung für den Erfolg. Das hat mich motiviert, mich zur Wahl zu stellen.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Hutter Elsener: Die gute Integration für Ausländerinnen und Ausländer ist mir ein grosses Anliegen. Ich sehe, wie Zug immer internationaler wird. Es ist wichtig, dass Zuzügerinnen und Zuzüger sich rasch und problemlos in den Schweizer Alltag einfügen können. Die Sprache zu lernen ist dabei das A und O. Dies gilt es auch zu fördern. In Zug wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Auch Menschen und Familien mit schmalerem Budget sollen hier wohnen bleiben können. Als berufstätige Mutter ist mir die Vereinbarkeit Beruf und Familie wichtig. Damit das Familienleben funktioniert, sollen beide, Mütter und Väter, etwas dazu beitragen. Nicht nur Frauen, sondern auch Männer sollen Teilzeit arbeiten können. Dafür sollen Möglichkeiten geschaffen werden, wie etwa neue Arbeitsmodelle oder eine gemeinsame Elternzeit. Für Männer mit einer Kaderstelle ist es oft nicht möglich, das Arbeitspensum auf 80 Prozent zu reduzieren. Dies muss sich ändern.

Zug stellt drei Nationalräte, und alle kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Hutter Elsener: Wichtig ist das Antreten, dass die SP, die es in Zug nicht leicht hat, nicht den Kopf in den Sand steckt. Wir wollen ein Zeichen setzen und für den Erfolg – einen möglichen Sitz in Bern – kämpfen. Deshalb gilt auch für mich das Motto: Wagen ist halb gewonnen.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Hutter Elsener: Erstens bin ich jünger als der Durchschnitt der Nationalrätinnen und -räte in Bern – mehr junge Leute sind in der Politik gefragt. Ich bin der Meinung, dass jüngere Politikerinnen und Politiker die Bedürfnisse der jungen Menschen besser kennen. Für die Zukunft der Schweiz ist es wichtig, dass vorausgedacht wird für die zukünftigen Generationen. Zweitens bin ich voll und ganz Zugerin. Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich denke, ich kenne Zug und die Bedürfnisse der Menschen hier gut. Seit ich ein Kind war, haben wir zu Hause über Politik geredet. Ich kann mich erinnern, wie wir den EWR-Beitritt diskutiert haben, als ich acht Jahre alt war. Ich bin also mit der Politik gross geworden.

Persönlich

Simone Hutter Elsener (39) ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie wohnt in Baar und ist als Primarlehrerin und Freelancerin Kommunikation tätig.

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