Leserbrief
Gemischte Teams sind besser

Zu den Gesamterneuerungswahlen im Kanton Zug vom 2. Oktober

Drucken

Gemischte Teams erbringen bessere Leistungen – diese Erkenntnis ist in der Wirtschaft schon längst angekommen. Sie gilt ebenfalls für die Politik. Auch ist es gute Schweizer Tradition, dass alle relevanten politischen Kräfte in die Verantwortung eingebunden sind. Auf den Kanton Zug umgesetzt heisst das Folgendes: Die Alternative – die Grünen gehört im Verbund mit der SP ganz klar in die Regierung, sind sie doch mit 21 Kantonsrätinnen und Kantonsräten im Parlament vertreten und haben einen Wähleranteil von fast 30 Prozent. Der Anspruch der Mitte auf 3 Regierungsratssitze bei ebenfalls 21 Personen im Kantonsrat ist vermessen und hat nichts mit einer ausgleichenden Politik zu tun. Die ökologische und soziale Stimme gehört bei den Wahlen 2022 wieder in die Zuger Regierung. Mit der ALG-Kandidatin stellt sich eine profilierte Politikerin mit Erfahrung zur Verfügung; mit ihrer Wahl würde auch der Frauenanteil im siebenköpfigen Regierungsrat erhöht. Gerade in Zeiten der Krise ist zudem eine breit abgestützte Regierung wichtig; sie schafft Vertrauen in der ganzen Bevölkerung.

Peter Lüthi, Oberägeri