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Leserbrief

Geschichte wiederholt sich – das gilt auch für die Politik

«Geschichten aus dem Dorfleben», Ausgabe vom 26. September

Quasi in einem Zug habe ich dieses kleine Werk gelesen und nochmals gelesen. Erst seit dem Jahre 1972 Einwohner in Unterägeri (früher in der Euw), kenne oder kannte ich die meisten dieser beschriebenen Persönlichkeiten, nicht alle persönlich, aber deren Rolle im Dorf. Leicht und wolkig geschrieben, süffig zu lesen, darf ich dem Autor gratulieren zu diesem gelungenen Werk.

Man sagt, dass sich Geschichte immer wiederholt; das gilt auch für die Politik, die ja ein Teil unserer Geschichte ist oder sogar deren Grundlage. So steht auf Seite 58 «dass es der gemeindlichen Politik zunehmend an Transparenz mangle». Und weiter: «Aus dem Rathaus vernimmt man sehr wenig.» Das war damals unter Gemeindepräsident Räber von der CVP. Das Wahlmotto der Neuwahlen von der FDP war daher damals: «Me mues halt rede mitenand.» Und folgerichtig wurde unter dem neuen Gemeindepräsidenten FDP entschieden, regelmässige Gemeinde-Notizen zu veröffentlichen (Seite 94). Der geneigte Leser merkt, dass wir heute wieder so weit sind mit den Informationen aus dem Rathaus wie 1971. Heute und seit damals unter der Ägide der FDP, die seither den Gemeindepräsidenten stellt. Viermal im Jahr eine Gemeindeseite Unterägeri in einer Gratis-Zeitung, so viel mir bekannt ist. Das ist etwas wenig für eine Gemeinde mit bald mal 10000 Einwohnern. Und dass im Gemeindehaus nichts Publikationswürdiges besprochen wird, kann ich nicht glauben. Da wäre eine Stabsstelle «Information» angebracht, welchen diesen Mangel beheben würde.

Hans Wild-Iten, Unterägeri

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