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Geschwindigkeit, Präzision und Adrenalin in Baar

Am Wochenende vom 29./30. Juni fand hinter der Waldmannhalle in Baar ein Elektromodellauto-Rennen statt. Die Piloten sind auch rennstrategisch herausgefordert.
Nils Rogenmoser
Schon bei den Trainings ging es ordentlich zur Sache. (Bild: Roger Zbinden (Baar, 30. Juni 2018))

Schon bei den Trainings ging es ordentlich zur Sache.
(Bild: Roger Zbinden (Baar, 30. Juni 2018))

Der gesamtschweizerische Elektromodellauto-Zirkus hat sich am vergangenen Wochenende in Baar hinter der Waldmannhalle eingefunden. Am Samstag haben die freien Trainings und das Qualifying fürs Rennen am Sonntag stattgefunden. Während sich die zahlreichen Zuschauer am Samstag bei strahlendem Sonnenschein am Imbissstand bedienen und miteinander in lockerem Rahmen die flitzenden Autos beobachten, stehen die Wettkampf-Piloten auf einer Empore mit optimalem Blick auf die Strecke und manövrieren ihre Autos mithilfe ihrer Controller durch die Kurven.

Alain Schütz fährt seine Autos mit Vorderantrieb, genannt Front-Wheel Drive (FWD). Während er im Zelt sein Auto putzt, zeigt er sich vom Sonnenschein nicht begeistert: «Die ideale Fahrtemperatur liegt etwa bei 20-25 Grad Celsius – der Asphalt erhitzt sich heute stark und das ist für die Reifen nicht sehr schonend.» Nach jeder Fahrt werde beim Auto wieder eigenhändig Hand angelegt, so Schütz weiter: «Das Set-up muss laufend der Situation angepasst und der Akku wieder aufgeladen werden. Eine Reinigung gehört dabei auch dazu. Man wirbt sich bei diesem Hobby auch einiges an Fachwissen an.»

Ein gutes Gefühl für die Strecke entwickeln

Das Qualifying fürs Rennen steht erst noch an, die Piloten versuchen vorerst, in den freien Trainings ein gutes Gefühl für die Strecke zu entwickeln. Von den Junioren bis zu den Profis massen sich insgesamt um die 70 Modellauto-Piloten in sechs verschiedenen Kategorien. Es gilt für alle, die Kurven möglichst eng zu nehmen und dabei viel Geschwindigkeit für die Geraden mitzunehmen – die richtige Portion Risikobereitschaft ist für den grossen Erfolg unabdingbar.

Noldi Baumann ist Präsident des Mini Car Racing Club Baar und selbst zehnfacher Schweizermeister im Modellautofahren. Seine Faszination für den Sport kennt viele Gründe: «Das Renngefühl und der technische Aspekt mit dem Abstimmen auf verschiedenste Rennstrecken ergeben eine tolle Mischung. Es können etwa Veränderungen am Chassis, den Federungen oder bei der Gewichtsverteilung vorgenommen werden», so Baumann. Speziell an der Baarer Rennpiste sei die hohe technische Herausforderung. Die Rennsituation unterscheide sich zudem vom Trainingstag drastisch: «Im Rennen stehen Banden und es fahren alle Autos auf der Strecke. Manch einer hat Probleme mit diesen dauernden Zweikämpfen und dem fehlenden Platz. Auf seine Zielsetzung angesprochen antwortet der ehrgeizige Pilot aber standesgemäss: «Ich fahre auf Sieg.»

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