Leserbrief

Gesunder Menschenverstand

Zu einem Unfall in Oberägeri

Drucken
Teilen

Bei dem Unfall der am 27. April kurz nach 18.45 Uhr am Strandweg in Oberägeri ereignete, wurde eine 59-jährige E-Bikefahrerin erheblich verletzt. Wie schon bei anderen Ereignissen war die FFZ Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug dabei. Diese Feuerwehr würde sich besser um jene Angelegenheiten kümmern, wo zeitlich eine Chance besteht, in kürzester Zeit am Unfallort anzukommen. Dieses Verhalten ist ein Gängeln der Ortsfeuerwehren.

Wie ich schon oft in meinen Leserbriefen bemängelt habe, ist der Zeitverlust von der Alarmierung in Zug und zum Eintreffen in Oberägeri mindestens 35 bis 40 Minuten. Und das soll effizient sein oder muss die anwesende Feuerwehr von Oberägeri warten, bis die gnädigen Herren und Frauen von der FFZ am Unfallort angekommen sind?

Das ist die Arroganz der Stützpunktfeuerwehr von Zug. Bei dieser herrscht sowieso seit Jahren, das Motto, wir sind ja die Besten, was kümmert uns der gesunde Menschenverstand. Was jammern diese von der FFZ immer öfters, sie hätten zu viele Einsätze. Macht einfach diese, welche mit dem gesunden Menschenverstand kompatibel sind und auf null Komma plötzlich werden die Einsätze mindestens 50 Prozent weniger sein.

Bei einem Leserbrief betreffend die Stützpunktfeuerwehr in Zug wurde mir vorgeworfen, ob ich Schmerzen hätte. Nein, ich habe nicht nur Schmerzen, sondern es wird mir auch noch speiübel über ein solches Verhalten. Wieso lassen die Feuerwehren, besonders diese vom Berg, dies überhaupt zu?

Ich hätte schon lange den Bettel hingeschmissen. Nun mache ich noch einen Vorschlag an die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug: Macht doch lieber eure Einsätze im Ausland, da es ja nicht darauf ankommt, wann ihr erscheinen werdet, einfach alles unter dem Motto, wir sind ja sowieso die Grössten.

An den Regierungsrat gewandt: Beendet diesen Schwachsinn oder ist die Lobby zu gross, was vermutlich auch stimmen wird.

Hans-Rudolf Iten-Hartmann, Unterägeri